Sechs Buben sexuell missbraucht- Regensburger in Haft

Regensburg - Mehr als ein Jahr lang soll sich ein 39-Jähriger aus Regensburg dutzendfach an sechs Kindern und Jugendlichen vergangen haben. Der Mann räume die Taten ein und sitze seit Anfang März in Untersuchungshaft.

Michael Rebele am Freitag. Nach derzeitigen Ermittlungen hatte der 39-Jährige die 12 bis 16 Jahre alten Buben beim Schlittschuhlaufen in Regensburg angesprochen und ihnen kleine Geschenke gemacht. Außerdem konnte er ihnen mit einem ungewöhnlich umgebauten Sportfahrzeug imponieren und so ihr Vertrauen gewinnen.

In der Folge übernachteten die Jungen zum Teil über mehrere Wochen bei dem Mann - mit Zustimmung der Eltern. Dort kam es dann zu den massiven Übergriffen. Bis zu 20 Mal soll er sich an einzelnen Buben vergangen haben.

Die Mutter eines nicht betroffenen Jungen aus dem Landkreis Kelheim hatte die Ermittlungen ins Rollen gebracht. Sie hatte den Schulleiter ihres Sohnes darüber informiert, dass einige Schüler von dem 39-jährigen Regensburger sexuell missbraucht worden seien. Der Schulleiter habe dann die Polizei alarmiert. Es sei Zufall, dass die missbrauchten Buben alle von der selben Schule kamen, sagte Polizeisprecher Rebele. Es sei aber nicht auszuschließen, dass der Mann noch weitere Kinder und Jugendliche missbraucht habe.

dpa

Rubriklistenbild: © dapd

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