+
Bei einem Schneeglätte-Unfall auf der A7 im Allgäu ist eine Frau ums Leben gekommen.

Traurige Bilanz

Sechs Tote: Schwarzes Wochenende auf Bayerns Straßen

München - Schwarzes Wochenende auf Bayerns Straßen: Mehrere Menschen sind bei Verkehrsunfällen im Freistaat ums Leben gekommen - vier von ihnen waren junge Leute.

Schwere Verkehrsunfälle auf Bayerns Straßen haben am Wochenende mehrere junge Menschen das Leben gekostet. Mehrere Menschen wurden zudem verletzt. In einem Fall spielte der Wintereinbruch eine Rolle.

Frau stirbt bei Unfall bei Betzigau

Auf schneeglatter Fahrbahn ereignete sich am Sonntag auf der Autobahn 7 bei Betzigau im Allgäu ein Serienunfall, bei dem eine 18-Jährige getötet wurde. Zwölf Menschen wurden verletzt, einige von ihnen schwer, teilte die Polizei mit. Zu dem Unfall kam es, nachdem ein Auto von der schneebedeckten Fahrbahn abkam. Eine nachfolgende Autofahrerin bremste deshalb, was wiederum ein weiterer Autofahrer zu spät erkannte und auffuhr. Insgesamt waren laut Polizei vier Fahrzeuge beteiligt. Für die 18-Jährige kam jede Hilfe zu spät, sie starb noch an der Unfallstelle.

Serien-Unfall bei Schnee-Glätte: Junge Frau stirbt

Serien-Unfall bei Schnee-Glätte: Junge Frau stirbt

Zwei Tote im Kreis Erding

Im Kreis Erding gab es gleich zwei tödliche Unfälle. Ein Fußgänger wurde am Samstagmorgen in Dorfen (Kreis Erding) von einem Auto überfahren und getötet. Nach Polizeiangaben war der 17-Jährige aus zu Fuß auf der Staatsstraße unterwegs, als ihn der 34 Jahre alte Fahrer eines Lieferwagens erfasste. Der Jugendliche starb noch an der Unfallstelle. Ebenfalls im Landkreis Erding kam ein Mann bei einem Zusammenstoß zweier Fahrzeuge ums Leben. Ein Autofahrer hatte bei Schwindkirchen zum Überholen angesetzt und prallte dabei frontal in den Gegenverkehr. Der Fahrer des entgegenkommenden Wagens starb, wie ein Polizeisprecher sagte.

Zwei Jugendliche sterben bei Bad Königshofen

Bei einem tragischen Verkehrsunfall in Unterfranken kamen zwei Jugendliche ums Leben. Die beiden 16- und 17-Jährigen waren am späten Freitagabend mit einem Leichtkraftrad bei Bad Königshofen (Kreis Rhön-Grabfeld) mit einem Auto zusammengestoßen, wie die Polizei mitteilte. Ersten Erkenntnissen zufolge hatte die 53 Jahre alte Fahrerin die beiden entgegenkommenden Jugendlichen beim Einbiegen auf eine Staatsstraße übersehen. Die jungen Männer starben Stunden später in einem Krankenhaus. Die Frau erlitt einen Schock.

Spaziergängerin in Nördlingen getötet

Eine Spaziergängerin ist im schwäbischen Nördlingen von einem umstürzenden Kleintransporter getötet worden. Laut Polizei wollte die 71-Jährige am Freitag gerade einen Zebrastreifen überqueren, als sich der Pritschenwagen näherte. Der Fahrer bremste so stark, dass der Transporter umkippte. Die Fußgängerin wurde von dem Wagen erfasst und schlug mit dem Hinterkopf gegen den Bordstein. Die Frau wurde schwer verletzt in eine Klinik gebracht, wo sie später starb.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Einfamilienhaus steht in Flammen - Feuerwehr muss sehr schnell handeln
Ein Feuer breitet sich im Obergeschoss eines Einfamilienhauses in Kager bei Altötting rasend schnell aus. Für die Feuerwehr keine leichte Aufgabe. Doch es gibt auch eine …
Einfamilienhaus steht in Flammen - Feuerwehr muss sehr schnell handeln
Lkw-Fahrer schläft an Passauer Rastplatz ein - als er aufwacht, ist sein Tank leer
Ein Lkw-Fahrer machte in der Nacht auf Samstag sein wohlverdientes Nickerchen im Führerhaus seines Lasters. Als er aufwachte, staunte er nicht schlecht - und rief die …
Lkw-Fahrer schläft an Passauer Rastplatz ein - als er aufwacht, ist sein Tank leer
Unbekannter outet sich: Er übernahm Rechnung in Straubinger Lokal - aus reiner Nächstenliebe
Es war die Geste eines Unbekannten, die weit über Straubing hinaus für Respekt sorgte. Auf Facebook wurde sie von Tausenden geteilt. Jetzt hat sich der Wohltäter geoutet.
Unbekannter outet sich: Er übernahm Rechnung in Straubinger Lokal - aus reiner Nächstenliebe
Mann will mit irrwitziger Aktion sein Handy retten - und bringt sich dabei in Lebensgefahr
Bei einer waghalsigen Rettungsaktion für sein Handy hat sich ein Mann in Coburg in große Gefahr gebracht. Er musste gerettet werden. 
Mann will mit irrwitziger Aktion sein Handy retten - und bringt sich dabei in Lebensgefahr

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion