Sechsjähriger fährt auf eigene Faust in Fränkische Schweiz

Fürth/Nürnberg - Mit einer eigenmächtigen Reise per Bus und Zug in die Fränkische Schweiz hat ein sechsjähriger Junge aus Fürth für Aufregung gesorgt.

Die Polizei löste eine Suchaktion bei Verkehrsbetrieben, Krankenhäusern und Rettungsdiensten aus, weil der Erstklässler nach Schulschluss nicht bei seiner Tagesbetreuung erschienen war. Wie die Nürnberger Polizei am Mittwoch mitteilte, konnte bei dem Vorfall am Dienstag erst gegen 18.00 Uhr Entwarnung gegeben werden. Ein 38-Jähriger gab den Jungen bei der Polizei im oberfränkischen Ebermannstadt ab, nachdem er den Schüler weinend an der Bushaltestelle eines kleinen Orts in der Fränkischen Schweiz gefunden hatte.

Wie die Ermittlungen der Polizei ergaben, war das Kind nach Schulschluss in einen Bus gestiegen und ziellos umhergefahren. Irgendwann sei er in einen Zug umgestiegen und danach wieder ein Stück mit einem anderen Bus gefahren. Als ihm die Sache nicht mehr geheuer war, wartete er laut Polizei-Bericht an der Haltestelle -"auf wen auch immer".

dpa

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