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Ministerpräsident Horst Seehofer hat sich klar zur Existenz der sieben bayerischen Bezirke bekannt.

Seehofer bekennt sich klar zu Bezirken

Bad Gögging - Ministerpräsident Horst Seehofer hat sich klar zur Existenz der bayerischen Bezirke bekannt. Die sieben kommunalen Verwaltungen seien “unverzichtbar für ein soziales Bayern“.

“Die bayerischen Bezirke leisten Wesentliches für das soziale Gesicht Bayerns“, sagte Ministerpräsident Horst Seehofer bei der Jahresversammlung des Verbandes der bayerischen Bezirke am Donnerstag in Bad Gögging nahe Kelheim. Die Bezirke sind in erster Linie für die psychiatrischen Kliniken im Freistaat zuständig, nehmen aber auch andere soziale Aufgaben wahr und betreuen Freilichtmuseen oder andere kulturelle Einrichtungen. Ihr Fortbestand war zeitweise infrage gestellt.

Seehofer wies bei der Veranstaltung auf den kürzlich verabschiedeten Entwurf eines bayerischen Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention hin. Bayern mache damit als eines der ersten Bundesländer einen wichtigen Schritt auf dem Weg in eine “inklusive Gesellschaft“ im Sinne dieser Konvention. “Ich bekenne mich ohne Wenn und Aber zu dem Ziel, Menschen mit Behinderung mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen“, so Seehofer.

Teil der Inklusion ist auch die Betreuung behinderter Schüler. Verbandspräsident Manfred Hölzlein (CSU) sprach sich für das Festhalten an den Förderschulen für Behinderte aus. Diese mit zusätzlichen und speziell ausgebildeten Lehrern ausgestatteten Schulen seien bestens geeignet, behinderte Kinder zu unterrichten. Die Bezirke werden nach den Worten Hölzleins aber auch weiterhin bayernweit 1800 Helfer finanzieren, die zur Betreuung behinderter Kinder an normalen Schulen eingesetzt sind. Der jeweilige Elternwille sei zu respektieren, in welche Schule sie ihre behinderten Kinder geben wollen.

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