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Bayerns Ministerpräsident Seehofer in China.

Für freie Wirtschaft

Seehofer will in Peking Zeichen gegen Protektionismus setzen

Peking - Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) will bei seinen politischen Gesprächen in China in dieser Woche ein Zeichen gegen wachsenden weltweiten Protektionismus setzen.

Es gehe darum, die Idee eines freien Welthandels hochzuhalten und allen Bestrebungen hin zu Protektionismus und Abschottung entgegenzuwirken, sagte Seehofer am Dienstag in Peking. An diesem Mittwoch soll er unter anderem von Chinas Vizepremierminister Ma Kai empfangen werden.

„Es ist in höchstem Interesse Bayerns, dass ein fairer Welthandel stattfindet“, sagte Seehofer. Derzeit neigten weltweit viele Länder dazu, neue Hürden für den Handel aufzubauen - dem wolle Bayern entgegenwirken. Auch im Verhältnis zu China gebe es „Problemfälle“. Seehofer verwies etwa auf gegenseitige Strafzölle auf verschiedene Produkte und betonte, das seien „keine Antworten für die Zukunft“.

China ist wichtiger Partner für Bayern

Ärger bereiten deutschen Industrieunternehmen aber auch chinesische Produktfälschungen. Zudem beunruhigen unerwünschte Firmenübernahmen durch chinesische Investoren Politiker in Europa.

China ist mit einem Handelsvolumen von zuletzt mehr als 29 Milliarden Euro Bayerns drittwichtigster Handelspartner weltweit. Auch darum war Seehofer in den vergangenen Jahren schon zweimal dort, zuletzt 2014.

Am Donnerstag will Seehofer mit seiner Delegation zu einer Reihe von Terminen in die bayerische Partnerprovinz Shandong weiterreisen.

dpa

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