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Auch auf dem Starnberger See startet die Seenschifffahrt erst am 16. April

Seenschifffahrt kann erst in zwei Wochen starten

Schönau - Der größte Teil der Flotte der Bayerischen Seenschifffahrt kann erst in zwei Wochen, ab dem 16. April, starten. Und das, obwohl bereits jetzt teilweise hochsommerliche Temperaturen herrschen. Warum das so ist:

Vergangenes Wochenende erreichten die Temperaturen in Bayern sommerliches Niveau. Sommerfrischler frequentierten Biergärten, Parks und Seen. Wer jedoch mit der Bayerischen Seenschifffahrt GmbH eine Bootsfahrt machen wollte, hatte nur am Tegernsee und am Königssee Glück. Dort fahren die Schiffe ganzjährig.

An den anderen Seen müssen Ausflügler in diesem Jahr – traditioneller Starttermin ist sonst Ostersonntag – noch zwei Wochen bis zum 16. April warten, bevor die die Schiffe dort in See stechen. Der Grund dafür: „Jedes Jahr müssen die Schiffe gestrichen werden. Dies kann aber nur ab einer Außentemperatur von mindestens 15 Grad geschehen“, erklärt Markus Weisbecker, Prokurist der Bayerischen Seenschifffahrt. Sonst hielte die Farbe nicht. „Die Leute würden uns abwatschen, wenn die Schiffe schmutzig oder rostig wären“, so Weisbecker.

Bei kleineren Schiffen könne man den Anstrich zwar im Bootshaus vornehmen, bei großen Schiffen wie der MS Starnberg etwa, bräuchte man dazu aber eine ganze Halle. Deren Bau ist wirtschaftlich aber nicht rentabel. Die Bayerische Seenschifffahrt GmbH mit Sitz in Schönau am Königssee (Kreis Berchtesgadener Land), deren Anteil zu 100 Prozent dem Land Bayern gehören und 34 Schiffe betreibt, kann laut dem Prokuristen deswegen nicht spontan agieren und Schiffe für ein Traum-Wochenende wie das Letzte freigeben.

paw

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