In seiner Zelle: Prostituierten-Mörder bringt sich um

Pilsen/Bayerwald - Erst quälte er eine 19-jährige Prostituierten zu Tode, jetzt nahm er sich selbst das Leben. Ein Maurer (45) aus Bayerwald (Kreis Cham)  hat sich kurz vor Prozessbeginn umgebracht - in seiner Zelle. 

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Rätselraten um Foltermord an Prostituierter

Ein aus Bayern stammender Mordverdächtiger hat sich kurz vor seinem Prozess in Tschechien das Leben genommen. Der 45-jährige Maurer soll im Mai 2010 im Grenzgebiet eine Prostituierte brutal ermordet haben. Das Regensburger Polizeipräsidium bestätigte am Freitag einen Bericht des Bayerischen Rundfunks, wonach sich der aus dem Landkreis Cham stammende Mann eine Woche vor Beginn des Prozesses am Bezirksgericht Pilsen in seiner Zelle umgebracht hat.

Ein Aufseher habe den Mann bereits am Mittwoch tot gefunden. Ein Arzt konnte nur noch den Tod feststellen, ein Fremdverschulden sei auszuschließen. Der Deutsche soll eine 19-Jährige in dem Bordell im tschechischen Folmava zu Tode gequält haben.

Der Mann soll der Prostituierten in dem Nachtclub schwere Bauchwunden zugefügt haben und ihr mit siedend heißem Wasser die Haut verbrannt haben. Die junge Frau starb einen Tag später in einer Klinik. Der Verdächtige war nach tschechischen Justizangaben bereits in Deutschland mehrfach zu Gefängnisstrafen verurteilt worden. In Fall einer erneuten Verurteilung hätte ihn eine Strafe von bis zu 25 Jahren erwartet.

dpa

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