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Wappnen für die Sicherheit

So bereitet sich die bayerische Polizei auf Silvester vor

München - Das vergangene Silvester wird bei der bayerischen Polizei wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Auch in diesem Jahr bereiten sich die Beamten intensiv auf den Jahreswechsel vor.

Die bayerische Polizei bereitet sich intensiv auf den Jahreswechsel vor. Während in einigen Regionen heuer an Silvester mehr Beamte auf die Straße geschickt werden, setzen die Dienststellen in anderen Gegenden auf bewährte Konzepte aus den vergangenen Jahren.

„Wir haben die Lage heuer völlig anders bewertet wie im Vorjahr“, meinte Thomas Rölz, stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion Regensburg Nord. Außer in Regensburg wird auch in Ingolstadt, Passau und Nürnberg mit mehr Einsatzkräften geplant. Genaue Zahlen wollen die Polizeistellen aber nicht nennen.

Deutlich mehr Präsenz in der Innenstadt

Elke Schönwald, Sprecherin der Polizei Mittelfranken, betonte aber, dass die Polizei „deutlich mehr Präsenz im Innenstadtbereich zeigen wird“. Neben uniformierten Beamten werde die Polizei in Nürnberg vor allem zivile Beamte einsetzen, die stichpunktartig Kontrollen machen sollen. Darüber hinaus will die zweitgrößte Stadt Bayerns auch das Böller-Verbot auf äußere Stadtbereiche ausweiten.

In München, Würzburg, Augsburg und Kempten sind hingegen keine Änderungen der Sicherheitskonzepte geplant. „Das Konzept hat sich in den Vorjahren gut bewährt, daher ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht mit größeren Änderungen zu rechnen“, sagte ein Sprecher der Polizei München. Das Jahr 2016 hatte in der Landeshauptstadt mit einer Terrorwarnung begonnen, unter anderem wurden damals zwei Bahnhöfe gesperrt.

dpa

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