Sicherheitswacht wächst weiter

München - Immer mehr bayerische Kommunen beantragen eine Sicherheitswacht. Was dahinter steckt.

Nach dem Beschluss des Ministerrats im Juni 2010, die Sicherheitswacht auszuweiten, sollen bis zu 118 zusätzliche Ehrenamtliche eingesetzt werden, teilte das Innenministerium am Dienstag mit. Bisher gibt es 670 Stellen in 78 Städten und Gemeinden.

Die Sicherheitswächter sind von der Polizei ausgebildete, ehrenamtliche Helfer. Sie sollen durch ihre Präsenz in öffentlichen Parks oder Tiefgaragen die Sicherheitslage verbessern. Nur in Ausnahmefällen sollen sie selbst eingreifen. Nach Angaben von Innenminister Joachim Herrmann (CSU) ist Bayern nicht umsonst seit Jahren das sicherste Bundesland. “Unser Ziel ist eine Ausweitung auf bis zu 1000 Mitglieder der Sicherheitswacht“, erklärte er.

Seit dem Beschluss des Kabinetts können auch Gemeinden mit weniger als 20 000 Einwohnern eine Sicherheitswacht einrichten. Künftig werden in Obernburg am Main, Erlenbach am Main, in der Marktgemeinde Elsenfeld (Unterfranken) und in der Gemeinde Kissing (Schwaben) neun zusätzliche Sicherheitswächter im Einsatz sein.

dpa

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