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Siemens Energy stellt Jahresprognose auf den Prüfstand

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Das Schriftzug-Logo des deutschen Industriekonzerns Siemens. © Daniel Karmann/dpa/Symbolbild

Der Energietechnikkonzern Siemens Energy leidet auch im dritten Geschäftsquartal unter seiner Windkrafttochter Gamesa. Wie diese überprüft der Münchener Konzern daher nun seine Jahresziele für 2021/22 (30. September), teilte das Unternehmen am späten Dienstagabend mit. Hintergrund der Schwierigkeiten sei zum einen der Krieg gegen die Ukraine und die Sanktionen gegen Russland.

München - Dadurch seien die „Rahmenbedingungen der Geschäftstätigkeit von Siemens Energy herausfordernder geworden“, hieß es. Zum anderen nähmen die Auswirkungen im Zusammenhang mit der Corona-Situation in China zu.

Bisher erwartete der Vorstand für das Jahr eine bereinigte operative Umsatzrendite (Ebitda) vor Sondereffekten in einer Bandbreite von plus zwei bis vier Prozent. Der Umsatz sollte sich zwischen minus zwei und plus drei Prozent entwickeln.

Im zweiten Quartal war der Umsatz bei Siemens Energy auf vergleichbarer Basis um 1,7 Prozent auf 6,58 Milliarden Euro gesunken. Der Auftragseingang schrumpfte auf vergleichbarer Basis um 27,5 Prozent auf knapp acht Milliarden Euro. Alle Kennzahlen lagen Unternehmensangaben zufolge unter den Erwartungen von Experten. dpa

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