Buchloe/Bayern: Jugendliche schießen Mann Rakete ins Gesicht
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Jugendliche in Buchloe schossen an Silvester mit Raketen auf Menschen - und trafen einen Mann im Gesicht.

Sie konnten unerkannt flüchten

Jugendliche schießen mit Raketen auf Menschen - und treffen Mann im Gesicht

  • Katarina Amtmann
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In Buchloe schossen Jugendliche an Silvester mit Raketen und Böllern auf Menschen - und trafen einen Mann im Gesicht. Es gab auch weitere Vorfälle.

  • In Buchloe schossen Jugendliche mit Raketen auf Menschen.
  • Sie trafen einen Mann im Gesicht.
  • Es gab auch weitere Vorfälle.

Buchloe - In Buchloe im Landkreis Ostallgäu ist es in der Silvesternacht zu schweren Vorfällen gekommen. Mehrere Jugendliche haben Raketen auf Menschen abgefeuert. Zwei Unbekannte hatten in dem Ort zunächst Kracher in einen Briefkasten geworfen. 

Außerdem zündeten sie eine Rakete so, dass sie einen Anwohner im Gesicht traf. Das teilte die Polizei mit. Die Jugendlichen flüchteten daraufhin unerkannt.

Weitere Vorfälle: Jugendliche werfen Mann (39) Kracher vor die Füße

Wenig später kam es erneut zu ähnlichen Vorfällen, an denen fünf Jugendliche beteiligt waren. Sie warfen einem 39-Jährigen Kracher vor die Füße. Zusätzlich feuerten sie eine Batterie Böller direkt in seine Richtung ab. Die fünf Jugendlichen wurden wegen gefährlicher Körperverletzung angezeigt.

In Lindau feuerte ein 31-Jähriger zum Jahreswechsel an der Hafenpromenade mehrfach mit einer Schreckschusspistole in die Luft. Einen passenden Waffenschein hierfür hatte der Mann jedoch nicht. In Weißenhorn (Landkreis Neu-Ulm) schossen ein 43-jähriger Mann und eine Frau (22) während des öffentlichen Feuerwerks ebenfalls mit einer Schreckschusswaffe. 

Video: Mann verliert durch selbstgebastelte Pyrotechnik fast sein Leben

Silvester in München werden diese junge Italiener wohl so schnell nicht vergessen. Bei einer Tour in der Innenstadt saß die Gruppe plötzlich hinter Gittern. Selbst Einsatzkräfte waren ratlos.

Silvester 2019: Ermittlungsverfahren nach Waffengebrauch

Sie hatten ebenfalls keinen Waffenschein. Die Schreckschusspistolen wurden von den Beamten sichergestellt, wie die Polizei mitteilte. Gegen beide wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoß gegen das Waffengesetz eingeleitet. Auch gegen den Eigentümer der Schreckschusspistole, der seine Waffe der 22-Jährigen zum Schießen überlassen hatte, wird ermittelt.

In Niederbayern wurden mehr als 30 Brände durch Raketen und Böller ausgelöst. Ein Mädchen wurde durch eine Rakete verletzt. In München sorgte ein 14-Jähriger an Silvester für Aufregung. Er zielte mit einer Waffe auf Polizisten - und drückte ab.

Ein Münchner wollte am Neujahrstag eigentlich nur einen Spaziergang in der Stadt machen. Was er sah, hielt er in einem schockierenden Video fest.

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