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In Tirol stirbt ein Skifahrer.

Skifahrer erstickt im Tiefschnee

Trauriger Rekord: Bei Lawinenunglücken in Bayern sind in wenigen Tagen vier Menschen gestorben. In Tirol erstickte am Donnerstag ein Mann im Tiefschnee.

Der 40-jährige Mann aus St. Johann in Tirol kam am Donnerstagabend ums Leben. Nach einem Sturz erstickte er im Tiefschnee. Der Tiroler war im "freien Skiraum" unterwegs, berichtet die Kleine Zeitung aus Kärnten. Ein Notarzt reanimiert den Verunglückten noch, im Krankenhaus konnte man dem Mann jedoch nicht mehr helfen.

Der Tiroler ist das jüngste Opfer mehrerer Skiunglücke der vergangenen Tage. In den bayerischen Bergen gab es sogar einen Rekord an Toten bei Lawinenunglücken: In zwei Tagen verloren drei Menschen ihr Leben. Zudem starb am vergangenen Samstag ein 27-jähriger Snowboarder am Wallberg am Tegernsee.

“Es ist die krasseste Unfallserie in den bayerischen Alpen seit 1991“, sagte der Sprecher des Deutschen Alpenvereins (DAV), Thomas Bucher, am Freitag. Tagelang hatte nach Schneefällen große Lawinengefahr der Stufe vier auf der fünfstufigen Skala geherrscht. “Es war ersichtlich und auch im Lagebericht beschrieben, dass sehr viele Gefahren durch den Schneedeckenaufbau und durch den Neuschnee vorhanden sind", sagte der Vizechef des Lawinenwarndienstes Bayern, Hans Konetschny. "Im Prinzip haben uns die Unfälle in trauriger Weise bestätigt."

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In einer steilen Rinne wurde am Breitenberg nahe Pfronten ein 20- jähriger Schüler von einer Lawine mitgerissen. Er war alleine unterwegs und hatte nicht einmal zu Hause Bescheid gesagt. Erst einen Tag später wurde nach ihm gesucht. Er wurde nur wenige Zentimeter unter dem Schnee gefunden.

Ein weiteres Opfer gab es am Laber bei Oberammergau - der erste Todesfall an dem Berg seit mehr als 50 Jahren. Ein 47-Jähriger starb vor den Augen seiner Frau, als ihn ein Schneebrett mitriss und an einen Baum schleuderte.

So gut wie keine Hoffnung gibt es für einen 40-Jährigen am Hochgrat im Allgäu. Die Suche nach dem Vermissten wurde am Freitag vorrübergehend eingestellt. "Wenn es noch Hoffnung gäbe, würde man weitersuchen", sagte ein Polizeisprecher. Der 40-Jährige war am Mittwoch in einer steilen Rinne unter den Schneemassen verschwunden. Dutzende Helfer suchten mit Hunden den fast einen Kilometer langen Lawinenstrich ab - ohne Erfolg. Der Verunglückte könnte metertief unter dem gepressten Schnee liegen.

Am Wallberg am Tegernsee kam am vergangenen Samstag ein 27-jähriger Snowboarder ums Leben. Er war in eine Lawine geraten. Am Donnerstag wurde er beigesetzt.

Bayern versinkt im Schnee

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