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Der Nürnberger Bildhauer Josef Tabachnyk hält im Berliner Zoo den Skulpturentwurf "Knut - Der Träumer" in der Hand. Der Entwurf hat den Wettbewerb zum geplanten Denkmal für den verstorbenen Eisbären Knut gewonnen.

Skulptur von Eisbär „Knut“ bald fertig

Nürnberg - Die von dem Bildhauer Josef Tabachnyk entworfene Bronze-Skulptur des Eisbären „Knut“ steht kurz vor ihrer Vollendung und könnte bald im Berliner Zoo aufgestellt werden.

„Der "Knut" steht fertig da. Ich muss ihn jetzt nur noch etwas bearbeiten. Alles läuft gut“, sagte der Nürnberger Bildhauer Tabachnyk. Dafür werde er voraussichtlich noch drei bis vier Wochen brauchen. Die Bronzeguss-Figur müsse noch abgeschliffen, poliert und an den Steinsockel aus weiß-grauem indischen Granit angepasst werden, bevor sie die Reise nach Berlin antritt.

In der vergangenen Woche hatte eine Nürnberger Gießerei die 100 bis 120 Kilogramm schwere Bronzeskulptur gegossen. Jetzt stehe sie in seinem Nürnberger Atelier und warte auf die Nachbearbeitung, erklärte der Bildhauer. Tabachnyk hatte die Skulptur in mehrmonatiger Arbeit zunächst in Ton geformt; davon wurden wiederum Abgussformen gewonnen.

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Die Statue soll nur wenige Meter vom Bärenfelsen entfernt an den Publikumsstar erinnern, der im März 2011 vor vielen hundert Zuschauern im Alter von vier Jahren plötzlich gestorben ist. Der junge Eisbär hatte wohl eine Virus-Infektion, die sein Gehirn zerstörte. Knut war von einer Sekunde auf die andere hochgezuckt, ins Taumeln geraten, vom Felsen in den Wassergraben gestürzt und ertrunken. Die Zoo-Förderer hatten Mitte Januar den Entwurf des Nürnberger Bildhauers aus 40 Vorschlägen ausgewählt und den Künstler mit der Fertigstellung beauftragt.

dpa

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