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Die Sexualerziehung könnte bald reformiert werden.

Reform noch nicht abgesegnet

So könnte die Sexualerziehung unserer Kinder zukünftig aussehen

München - Die geplante Reform der Sexualerziehung an bayerischen Schulen braucht noch einige Monate Zeit. Doch so könnte der Unterricht in Zukunft aussehen:

„Der Minister beabsichtigt, zu gegebener Zeit die Richtlinien zu Familien- und Sexualerziehung zu unterzeichnen“, sagte ein Sprecher des Kultusministeriums in München. Dies werde aber noch etwas dauern; bis dahin laufe ein Dialogprozess.

Der Freistaat hat die rund 15 Jahre alten Richtlinien überarbeitet und zur Diskussion gestellt. Schüler sollen besser über Missbrauch aufgeklärt werden und die Vielfalt der Lebenswirklichkeiten von Menschen kennenlernen. Neben Hetero-, Homo-, Bi-, Trans- und Intersexualität geht es auch um sexualisierte Bilder in den Medien.

Eltern- und Lehrerverbände hatten die Reform begrüßt. Kritik kam etwa von der „Demo für alle“, die sexuelle Identität und Orientierung als Themen im Unterricht ablehnt. Minister Ludwig Spaenle (CSU) hatte sich vor einigen Wochen mit deren Vertretern getroffen, was wiederum Kritik der Opposition sowie von Lesben- und Schwulenverbänden auslöste.

Das Ministerium erklärte dazu, das Treffen reihe sich „in eine Vielzahl von Gesprächen“ zwischen dem Kultusministerium und zahlreichen Verbänden und Organisationen zur Fortschreibung der Richtlinien ein. Dazu gehörten auch Vertreter der christlichen Kirchen. Eine Entwurfsfassung sei zudem schon im Landesschulbeirat und im Bildungsausschuss des Landtags diskutiert worden.

dpa/lby

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