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Söder: Gefahr von Praxisschließungen vorerst gebannt

München - Gesundheitsminister Markus Söder (CSU) sieht die Gefahr von Praxisschließungen in Bayern gebannt. Fachärzte, Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigung (KVB) haben nach seinen Worten ein Abkommen geschlossen, das die befürchten drastischen Einkommensverluste mancher Facharztgruppen verhindern soll.

“Kein Arzt in Bayern wird mehr als fünf Prozent verlieren“, sagte Söder am Mittwoch in München. Praxisschließungen würden nicht mehr erwartet. Damit gebe es eine “Perspektive für Ärzte und Patienten“. Auch die Streichung der Extrahonorare für Hausbesuche, Bereitschaftsdienste und andere Sonderleistungen ist nach Söders Angaben vom Tisch.

Im Zuge der am ersten Januar in Kraft getretenen Gesundheitsreform sind die Arzthonorare bundesweit angeglichen worden. Obwohl die Vergütung der Ärzte insgesamt in Bayern heuer um 280 Millionen Euro steigt, hätte das nach Söders Angaben etwa für Frauenärzte, manche Augenärzte, Hautärzte und Orthopäden Einkommensverluste von bis zu einem Fünftel bedeutet. Andere Fachrichtungen wie Pathologen, Labor- und Nuklearärzte dagegen hätten sich über ebenso große Einkommenszuwächse freuen können. Die Ungleichbehandlung hat massiven Streit sowohl unter den Ärzten wie auch zwischen Ärzten und Kassenärztlicher Vereinigung ausgelöst. “Es muss Frieden in die Praxen einziehen“, sagte dazu Söder. Falls einzelne Ärzte doch in wirtschaftliche Not geraten, soll es Härtefallregelungen geben.
Söder sprach sich für eine grundlegende Reform des Gesundheitswesens mit einer Stärkung der Ärzte aus. “Das jetzige System führt auf Dauer zu Rabattmedizin und Fließbandmedizin.“ Der Arzt als freier Beruf müsse erhalten bleiben. “Der preußische Zentralismus geht in die falsche Richtung“, sagte Söder.

dpa

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