Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (l.) und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier haben sich in München getroffen.
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Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (l.) und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier haben sich in München getroffen, um über den Ausbau von Wasserstoff-Technologien zu sprechen.

Zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten

Söder berät sich mit mehreren Ministern: Zwei Milliarden Euro soll in Wasserstoff-Technologien investiert werden

  • Thomas Eldersch
    VonThomas Eldersch
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  • Katarina Amtmann
    Katarina Amtmann
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In München trafen sich Bayerns Landeschef Söder mit den Wirtschaftsministern Altmaier und Aiwanger um über die Entwicklung im Bereich Wasserstoff zu sprechen.

Update vom 14. Juni, 12.06 Uhr: Man wolle von grauem Wasserstoff (Erzeugung durch Erdgas) auf grünem Wasserstoff (klimaneutral) umsteigen, so Altmaier. Mit Sonnen- und Windenergie soll dieser Wasserstoff dann erzeugt werden. Es werde aber auch viel importiert werden müssen. Aiwanger ist sich sicher, dass der Wasserstoff in vielen Formen und Anwendungsmöglichkeiten genutzt werden kann. Am schnellsten werde es beim Lkw gehen, fügt Söder hinzu. Er hoffe auf eine schnelle Entwicklung im Bereich der synthetischen Kraftstoffe - vor allem für die Flugbranche. Die Pressekonferenz ist jetzt beendet worden.

Update vom 14. Juni, 12.01 Uhr: Hubert Aiwanger ist sich sicher, dass die Investitionssumme von 100 Millionen Euro sicher nach Pfeffenhausen gehen werden. Endgültig fiel aber noch nicht die Wahl auf die Gemeinde. Bosch will in Bamberg Brennstoffzellen fertigen, so Altmaier. BMW will an Brennstoffzellen für Pkws arbeiten. Bei Siemens will man an Elektrolyse-Technologien forschen.

Update vom 14. Juni, 11.57 Uhr: Söder freut sich, dass man einen guten Kompromiss in der Versorgung von erneuerbaren Energien für Bayern und den Bau von Stromtrassen gefunden hat. Gesamt werde in die Wasserstoffentwicklung ein Investitionsvolumen von zwei Milliarden Euro eingebracht. Die Hälfte davon komme dabei von diversen bayerischen Unternehmen.

Bayern will in Sachen Wasserstoff-Technologie vorne mitmischen

Update vom 14. Juni, 11.52 Uhr: Bayern ist ein „Spitzen-Technologieland“, sagt Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger. Man wolle Wasserstoff weltweit als Rohstoff etablieren. Erneuerbare Energien auf der ganzen Welt könne in Wasserstoff umgewandelt werden und weltweit gehandelt werden. Auch Bayern werde hier seinen Anteil leisten. Arbeitsplätze werden auch nach dem fossilen Zeitalter gesichert sein, verspricht Aiwanger. Der Wandel werde eine „Stange Geld kosten“, aber es gehe um die Zukunft.

Update vom 14. Juni, 11.45 Uhr: Jetzt ist Wirtschaftsminister Peter Altmaier dran. Im Bereich des erneuerbaren Stroms ist „Deutschland schon Weltmeister“. „Wir wollen beim Wasserstoff nicht nur Europameister bleiben, sondern auch Weltmeister werden.“ Der Bund habe bereits eine deutsche Wasserstoffstrategie verabschiedet. Bayern sei das erste Bundesland, dass konkrete Projekte innerhalb dieser Strategie hervorgebracht hat. Viele bayerische Mittelstands-Betriebe und auch Wirtschaftsmetropolen seien an dem Ausbau der Wasserstofftechnologie interessiert. Deutschland solle auch in der EU die Koordination im Bereich Wasserstoff übernehmen. „Bayern ist dabei wieder mit vorne dabei“, lobt Altmaier den Freistaat mit einem Augenzwinkern zu Söder. Investoren aus der ganzen Welt werden nach Bayern kommen und sich die Projekte anschauen. Bayern werde seinen Teil zu einem der größten Wirtschaftsprojekte der deutschen Geschichte beitragen.

Update vom 14. Juni, 11.39 Uhr: Als erstes spricht Landeschef Markus Söder. Wir haben über keine „Träumereien“ gesprochen. Grüner Wasserstoff sei für Bayern und Deutschland eine echte Chance. Fossile Kraftstoffe sollen durch grüne Energie ersetzt werden. Grünes Wachstum solle im Freistaat etabliert werden. Über eine Milliarde Euro an Fördersumme vom Bund für die Entwicklung von Wasserstoff-Technologien wurden zugesagt. Es soll auch ein Technologiestandort in Pfeffenhausen entstehen. Auch in Nürnberg gibt es ein Wasserstoffzentrum. Der Ausbau der erneuerbaren Energien soll ebenfalls in Bayern vorangetrieben werden, damit die Stromversorung gewährleistet ist..

Update vom 14. Juni, 11.23 Uhr: Gleich beginnt die Pressekonferenz von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler). Das Thema wird die bayerische Wasserstoffstrategie sein.

Ursprungsmeldung vom 14. Juni, 9.30 Uhr

München - Wenn Bayerns Ministerpräsident Markus Söder* (CSU) in letzter Zeit vor die Presse trat, war oft die Corona*-Pandemie* der Grund. Verkündete er vor einigen Monaten noch verschärfte Regeln und einen verlängerten Lockdown*, sind die Nachrichten in letzter Zeit positiver: Die Impfungen* gehen voran, die Inzidenzen* sinken, die Regeln* werden gelockert.

Bayerische Wasserstoffstrategie: Söder gibt Pressekonferenz mit Altmaier

Wenn der CSU*-Chef am Montag (14. Juni) um 11.30 Uhr gemeinsam mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU*) eine Pressekonferenz gibt, wird das Thema aber ein anderes sein: die bayerische Wasserstoffstrategie. Zuvor kommen Söder und Altmaier mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) und Vertretern von Unternehmen und Wissenschaft in einer Video-Schalte zusammen.

Die Pressekonferenz können Sie hier um 11.30 Uhr im Live-Stream und -Ticker verfolgen. (kam/dpa) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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