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Söder-Tochter Gloria-Sophie kämpft für Entscheidungen ihres Vaters - und erklärt Omikron-Befürchtung

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Von: Thomas Eldersch

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Gloria Sophie Burkandt verteidigt ihren Vater Markus Söder auf Instagram.
Gloria Sophie Burkandt verteidigt ihren Vater Markus Söder auf Instagram. © Screenshot Instagram gloriasophieee

Gloria-Sophie Burkandt und ihr Vater Markus Söder erfahren viel Hass im Netz. Dagegen will die 22-Jährige mit ihrem jüngsten Instagram-Post ein Zeichen setzen.

München - Kaum ein TV-Format ohne Markus Söder*. So gut wie keine Kamera, an der der bayerische Ministerpräsident vorbeigeht, ohne über die Corona-Lage* im Land zu sprechen. Das zeigt zum einen die angespannte Situation im Freistaat. Zum anderen zieht die Omnipräsenz auch viel Hass und Anfeindungen nach sich. Davor ist auch seine Familie - wie Tochter Gloria-Sophie Burkandt - nicht gefeit. Sie verteidigt jetzt ihren Vater auf Instagram und geht gegen die Hater vor.

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Söder-Tochter Gloria-Sophie steht auf Instagram ihrem Vater bei

Das 22-jährige Modell hat sich nach längerer Pause auf Instagram zurückgemeldet. Und das gleich mit einer ernsten Botschaft. „Wir befinden uns wieder in derselben tragischen Zeit wie im letzten Jahr“, schreibt sie unter einer Slideshow verschiedener Bilder von sich. Diese „tragischen Zeiten“ erfordern eben auch harte Maßnahmen, die in Bayern ihr Vater Markus Söder zu verantworten hat. Vor allem bei Corona-Leugnern und Impfgegnern dürften die gebetsmühlenartig vorgetragenen Appelle des Ministerpräsidenten Hass und Ablehnung auslösen - den auch Gloria-Sophie abbekommt. Deshalb hat sie in ihrem jüngsten Post die Kommentarfunktion ausgeschaltet. Sie schreibt: „Viele Menschen, die kein Verständnis für neue Beschränkungen haben, greifen mich mit bösen Worten an.“

In ihrem Instagram-Post macht das Modell - das selbst später gerne in die Politik gehen wollen würde - klar, dass sie hinter den Entscheidungen ihres Vaters stehe. Er gebe sein Bestes, um die Menschen zu schützen, betont sie. „Kindisch“ und „egoistisch“ würden die Gegner der Maßnahmen darauf reagieren. Für Gloria-Sophie völlig unverständlich bei der Lage in den Krankenhäusern. In Bayern nimmt zwar seit ein paar Tagen die Inzidenz ein wenig ab. Die Kliniken arbeiten dennoch am Limit.

Gloria-Sophie: „Wir sind seit 2 Jahren, wie in einem Monopoly Spiel“

Weiter geht die 22-Jährige auf das Auftauchen der neuen Omikron-Variante ein. „Wir sind seit 2 Jahren wie in einem Monopoly-Spiel und traurigerweise wieder zurück am Anfang, mit mehr Erfahrung aber größeren Herausforderungen“, schreibt sie weiter. In diesen harten Zeiten müssen, ihrer Meinung nach, Politiker das Ruder in die Hand nehmen. Würden sie nichts unternehmen, „wäre es ein Verbrechen, wenn sie vor der Verantwortung fliehen würden“.

Im letzten Absatz appelliert sie noch einmal an alle Hater, Querdenker und Leugner. „Der wahre Verstand, die Werte, die Ruhe, die Verantwortung und die Logik sind das, was jeder Mensch verinnerlichen sollte.“ Ihr Post solle nicht als Rechtfertigung für ihren Vater verstanden werden, unterstreicht Gloria-Sophie. Aber sie betont, dass Söder sein Bestmögliches zum Schutz für Deutschland und Bayern gibt. (tel) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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