Landtag mit Arbeitsauftrag für Staatsregierung

So sollen Bayerns Mobilfunk-Löcher gestopft werden

München - In vielen Regionen Bayerns gibt es teilweise enorme Funklöcher. Der Landtag möchte diese beseitigen - dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Der Landtag setzt sich fraktionsübergreifend dafür ein, die vielen Funklöcher im Mobilfunk in Bayern so schnell wie möglich zu schließen. Einem entsprechenden Arbeitsauftrag an die Staatsregierung stimmten CSU und Opposition am Donnerstag zu.

Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) kündigte an, man werde alle Möglichkeiten ausschöpfen, um die Mobilfunkversorgung zu verbessern, vor allem auf dem Land. Unter anderem sollen zusätzliche Anreize helfen, die Netzbetreiber zu einem verstärkten Ausbau zu bewegen.

Auch entlang von Bahnstrecken gibt es in Bayern viele Funklöcher

Geprüft werden soll auch, ob bestehende Infrastruktur mitgenutzt werden kann, etwa die Basisstationen für den neuen Behörden-Digitalfunk. Zudem soll die Staatsregierung darauf hinwirken, dass der Bund alle rechtlichen Möglichkeiten nutzt, etwa im Rahmen künftiger Frequenzversteigerungen, um die Betreiber zu einem möglichst flächendeckendeckenden Ausbau des Netzes zu verpflichten.

Der Hintergrund: In vielen Regionen Bayerns gibt es nach wie vor teils enorme Funklöcher, auch entlang von Straßen und Bahnstrecken.

dpa

Rubriklistenbild: © picture-alliance / dpa/dpaweb

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