Sonne, Sprit & Stau: Das Ostern der Superlative

München - Ostern wird in diesem Jahr ein sonniges Fest. Doch wer mit dem Auto reist, muss nicht nur mit kilometerlangen Staus rechnen, sondern auch mit einer bösen Überraschung an der Zapfsäule.

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Verstopfte Straßen, teurer Sprit und sommerliche Temperaturen: Ostern wird in diesem Jahr ein Fest der Superlative. Egal ob die Feiertage in Italien, zum Skifahren in den Bergen oder an der Küste Deutschlands verbracht werden - kilometerlange Staus sind in diesem Jahr vorprogrammiert, wie der ADAC am Montag berichtete. Im Portemonnaie schmerzlich bemerkbar machen werden sich die Benzinpreise über Ostern, die mit 1,59 Euro pro Liter Super auf das Rekordniveau vom Sommer 2008 steigen werden.

Die Münchner Badeseen auf einen Blick

Die Münchner Badeseen auf einen Blick

Die Wetterprognose fällt dafür für ganz Deutschland sehr günstig aus. Strahlender Sonnenschein und Temperaturen bis 25 Grad werden in Deutschland erwartet, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte. An den Küsten ist es etwas kühler, Samstag kann es im Süden regnen. Auch Wärmegewitter können vereinzelt auftreten.

Nach ADAC-Angaben werden die Straßen über die Feiertage sowohl Richtung Norden als auch Süden platzend voll werden. Knotenpunkte sind die Autobahnen Richtung Nord- und Ostseeküste. Besonders die meist nicht so stark befahrene A 11 werde möglicherweise mehr angesteuert, da es auf der A 19 seit der Massenkarambolage in Rostock Anfang des Monats ein Tempolimit gibt, sagte eine Sprecherin des ADAC mit.  

Auch Österreich und Italien gehören zu den Reisezielen, so dass kilometerlange Staus beispielsweise für die A 99, der Umfahrungsstraße vor München und für die A 8 Richtung Salzburg prognostiziert werden. Hauptverkehrszeiten werden Gründonnerstag ab 14 Uhr, Karfreitag und Ostermontag sein. Der ADAC rät deshalb, Donnerstag früher los zu fahren und den Samstag zu nutzen. “Urlauber sollten vor allem entweder jetzt noch den Tank mit Sprit füllen oder mit leerem Tank nach Österreich fahren, da ist Benzin noch günstiger“, sagte eine ADAC-Sprecherin.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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