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Die Kolumne erschien am 23. September auf Spiegel Online.

Strauß war "durchgeknallter Großkotz"

Hass-Kolumne über Bayern auf Spiegel Online

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München - Vielleicht wurde die Autorin in Bayern einst bestohlen. Oder von einem Mann betrogen. Oder von der Polizei verhaftet. Wer weiß? Auf jeden Fall muss sie ein gewaltiges Problem mit dem Freistaat haben.   

In ihrer Spiegel-Online-Kolumne zieht Silke Burmester auf unzähligen Zeilen mit unzähligen Unverschämtheiten über unser Bundesland her.

Auszüge gefällig? Bitteschön.

Bayern sei für sie als Hamburgerin politisch und ästhetisch betrachtet eine "Zumtung" und eine "Dauerplage". "Das Provinzielle, das Kleingeistige und Deutschtümelige, das in der Kleidung, den Riten und Gebräuchen und - zum Teufel noch mal! - im Katholizismus zum Ausdruck kommt, lässt mich jede Forderung nach einer Mauer um Ihr Land unterstützen."

In der Kolumne richtet Sie sich an Wilfried Scharnagl, der unlängst das Buch "Bayern kann es auch allein" veröffentlicht hat. Er plädiert darin für einen eigenen Staat.

Attacke gegen die Wiesn

Burmester rät Scharnagl zu einem Oktoberfest-Besuch mit den Worten: "Trinken Sie bis zum Anschlag, zwängen Sie Ihren Bauch in diese lächerlichen Hirschlederhosen, tragen Sie diese albernen Kniestrümpfe und Kasperlhemden." Und weiter: "Wenn Frauen denken, sie würden sexy, wenn sie sich die Brüste hochschnüren und sich in Omas alte Kleider hüllen, dann sollen sie das tun."

Selbst vor dem toten Franz Josef Strauß macht Burmester nicht Halt. Sie bezeichnet den früheren Ministerpräsidenten als "duchgeknallten Großkotz". Die Essenz ihrers Pamphlets ist schließlich die unmissverständliche Bitte an Wilfried Scharnagl: "Bauen Sie eine Mauer um Bayern. Oder um Hamburg. Hauptsache der Bayern-Spuk hat ein Ende."

Einladung in den Bayerischen Wald

Als Dank für die forschen Zeilen hat Freyung-Grafenaus Landrat Ludwig Lankl Silke Burmester jetzt offenbar in den Bayerischen Wald einladen. Sie solle sich vor Ort ein Bild machen. Der Landkreis spendiert Frau Burmester dazu drei Übernachtungen.

Im Internet hat die Hass-Kolumne heftige Reaktionen ausgelöst. "Soll doch daheim bleim, wenns uns net mag", schreibt Juliana P. auf der Facebook-Seite "Mein Herz schlägt bayerisch!". Anders sieht das Petra E. Sie lobt die Geste des Landrats: "Finde ich eine super Idee. Ich fürchte nur, dass Frau Burmester mit den Bergen und dem Wald überfordert ist." Und Tommy D. findet: "Eine nette Geste, dennoch haben wir Bayern keinen Grund uns anzubiedern."

ole

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