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Ein Tatverdächtiger ist noch am Marktplatz festgenommen worden.

Hintergründe noch unklar

Mann sticht vor Penny auf Opfer ein - am Marktplatz macht er weiter: Täter muss von Polizei fixiert werden

In Neumarkt St. Veit soll es vor einer Penny-Filiale und am Marktplatz zu einer Auseinandersetzung mit einem „Stichwerkzeug“ gekommen sein. Das Opfer ist schwer verletzt.

Update vom 27. Juni 2019, 12.10 Uhr: Laut einem Bericht von OVB-online.de soll es sich bei der Tatwaffe um eine Schere gehandelt haben. Das Opfer, ein 30-jähriger Kasache, soll dem Medienbericht zufolge blutüberströmt, mit zerrissenem T-Shirt und offensichtlich unter Schock über den Kreisverkehr an der Bahnhof- und Hörberinger Straße getaumelt sein. Dahinter soll sich ein dunkelhäutiger Mann auf einem Fahrrad mit einer blutverschmierten Schere in der Hand befunden haben. Als Verkehrsteilnehmer anhalten, um den verletzten Mann zu helfen, ergreift der Tatverdächtige aus Eritrea die Flucht, schreibt das Portal.

Update vom 27. Juni 2019, 11.23 Uhr: Wie die Polizei am Donnerstag mitteilt, ist es am frühen Mittwochabend zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei männlichen Personen gekommen. Dabei wurde ein 30-Jähriger schwer verletzt. Der 26-jährige Tatverdächtige wurde noch vor Ort vorläufig festgenommen. Die Kripo Mühldorf am Inn hat die Ermittlungen übernommen.

Die Polizei gibt nun einen Einblick in den Tathergang: Gegen 20 Uhr am Mittwoch soll ein 30-jähriger Kasache durch eine Attacke Stichverletzungen erlitten haben. Er wurde mit erheblichen, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Versuchter Tötungsdelikt in Neumarkt St. Veit: Tatverdächtiger noch am Tatort festgenommen

Der Tatverdächtige, ein 26-jähriger Eritreer, konnte durch Einsatzkräfte der Polizei in unmittelbarer Nähe vorläufig festgenommen werden. Unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein nahmen die zuständigen Ermittler des Fachkommissariats 1 der Kripo Mühldorf am Inn die weiteren Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes auf. Die Staatsanwaltschaft Traunstein stellte Haftantrag gegen den Tatverdächtigen. Dieser wird zur Entscheidung noch am Freitag dem zuständigen Haftrichter vorgeführt.

Die Kriminalpolizei Mühldorf bittet zudem um Hinweise:

  • Wer kann zur Tat am Mittwochabend (26. Juni) sachdienliche Hinweise geben?
  • Hat jemand Fotos oder Videos von der Tat gefertigt?

Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0 86 31/3 67 30 bei der Kriminalpolizei Mühldorf am Inn zu melden.

Messerstecherei in Neumarkt St. Veit: War es ein Überfall oder eine Auseinandersetzung?

Originalmeldung vom 27. Juni 2019, 10.51 Uhr: Neumarkt St. Veit - Auf einem Parkplatz vor einem Penny-Markt in der Landshuter Straße in Neumarkt St. Veit soll es am Mittwoch zu einer Messerstecherei gekommen sein. Ob es sich dabei um einen Überfall oder eine Auseinandersetzung handelte, müssen die Ermittler noch klären. 

Der Vorfall zog sich wohl bis zum Stadtplatz. Wie Augenzeugen berichten, sollen vor einem griechischen Restaurant Blutflecken zu sehen sein. Dort wurde unter einem Großaufgebot an Polizei und dem KDD (Kriminaldauerdienst) noch am selben Tag ein Tatverdächtiger festgenommen. Beim Abtransport musste dieser auf einer Trage fixiert werden. Er soll in eine psychiatrische Klinik eingeliefert worden sein.

Messerstecherei in Neumarkt St. Veit: Opfer ist schwer verletzt

Die Beamten halten sich mit Infos zu den Vorfällen noch sehr bedeckt. Wer der Festgenommene ist und aus welchen Gründen es zu dem blutigen Vorfall kam, klären nun die Ermittler. Das Opfer soll schwer verletzt sein und wurde vom BRK und einem Notarzt nach der Erstversorgung in eine Klinik gebracht.

Fotostrecke: Angriff vor Penny und am Marktplatz

Zu Auseinandersetzungen mit spitzen Gegenständen kam es in Bayern leider schon häufig: So kam es erst kürzlich in Rosenheim zu einer Messerattacke: Nach einem Großeinsatz der Polizei konnte der mutmaßliche Täter gefasst werden. In München kam es zu einem schrecklichen Vorfall mit einer Klinge: Eine Frau trennt sich von ihrem Freund - am nächsten Tag eskaliert die Situation. Auch in Dachau ist ein Streit eskaliert: 21-Jähriger zückt Messer und sticht auf 19-Jährigen ein - Opfer nennt Namen, wie merkur.de* berichtet. Bei der Messerattacke in der Regensburger Innenstadt ist der Tatverdächtige sogar erst 14 Jahre alt.

joho

*merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digitalnetzwerks

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