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Die Staatsanwaltschaft fordert 15 Jahre mit anschließender Sicherungsverwahrung.

Frauen auf Parkplatz überfallen

Höchststrafe für Räuber gefordert

München - Im Prozess gegen ein Räuberpärchen wegen erpresserischen Menschenraubs hat die Staatsanwaltschaft am Mittwoch gegen den 37-jährigen Mann die Höchststrafe  gefordert.

Demnach soll  der Angeklagte 15 Jahre mit anschließender Sicherungsverwahrung bekommen. Seine zehn Jahre jüngere Partnerin soll elf Jahre ins Gefängnis. Die Verteidigung plädierte auf höchstens elf Jahre für ihn und acht Jahre für sie.

Das Paar ist der Beweisaufnahme zufolge im März 2012 von Ungarn nach Österreich und Deutschland gefahren und hat in Frankfurt, Wien und München auf Parkplätzen drei damals 49 bis 72 Jahre alte Frauen überfallen. Die Angeklagten fesselten ihre Opfer mit Kabelbindern und Klebeband, misshandelten sie und zwangen sie zur Herausgabe ihrer Wertsachen samt EC-Karten und Pin-Nummern. Bei der letzten ihrer Raubtaten in München wurde die 51-jährige Autofahrerin schwerst verletzt, bevor die Täter sie nach mehr als einer Stunde in der Nähe eines Krankenhauses im Auto gefesselt zurückließen.

Allein für dieses Verbrechen forderte die Staatsanwalt gegen den Mann bereits neun Jahre Einzelstrafe. Die 51-Jährige leidet derart unter den Folgen der Tat, dass sie im Prozess nicht aussagen konnte, vor Gericht wurde ihre Aussage bei der Polizei verlesen.

dpa

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