Wegen Unwetter

Staatsforsten stoppen Einschlag von Nadelholz

Nach den zurückliegenden Unwettern wollen die Bayerischen Staatsforsten kein Nadelholz mehr fällen. Doch eine Sorte Holz ist davon ausgenommen. 

Regensburg - Die Bayerischen Staatsforsten wollen kein Nadelholz mehr fällen, um einem Überangebot auf dem Holzmarkt nach dem zurückliegenden Unwetter entgegenzuwirken. Der Einschlagsstopp gelte vorerst bis Ende November dieses Jahres und betreffe Fichte, Tanne, Kiefer und Lärche, teilten die Bayerischen Staatsforsten in Regensburg mit. Die Situation sei nach dem Borkenkäfer-Befall der vergangenen Monate und dem Unwetter am Freitag angespannt. Mit der Maßnahme wollen die Staatsforsten den Waldbesitzern helfen.

Ausgenommen von dem Stopp sind Laubholz sowie Borkenkäferschadholz. Letzteres wird weiterhin aufgearbeitet, um eine Ausbreitung des Borkenkäfers zu verhindern.

dpa

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