„Arme Schulschwestern“

Stadt Dinkelsbühl kauft Kloster

Dinkelsbühl - Die Stadt Dinkelsbühl im Kreis Ansbach ist seit Dienstag Besitzer eines früheren Klosters. Das teilte der Stadtkämmerer mit.

Dinkelsbühl ist Besitzer eines früheren Klosters. Die Stadt im Landkreis Ansbach habe den 1908 errichteten Gebäudekomplex von der Ordensgemeinschaft „Arme Schulschwestern“ erworben, teilte Stadtkämmerer Günter Pomp am Dienstag mit.

Der Stadtrat hatte sich bereits im November für den Kauf des rund 6100 Quadratmeter großen Areals mit Blick auf die Stadt ausgesprochen. Oberbürgermeister Christoph Hammer (CSU) unterschrieb den Kaufvertrag am Montag. Das Kloster wurde zuletzt als Pflegeheim für Mitglieder der „Armen Schulschwestern“ genutzt. Weil das Gebäude zu groß wurde, entschied sich der katholische Orden zum Verkauf, wie der Stadtkämmerer sagte.

Die Kommune erwarb das Areal für 550 000 Euro und will in nächster Zeit über die Verwendung entscheiden. Denkbar sei, dass eine Bildungs- oder Forschungseinrichtung Platz findet.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Die große Trauer um die Traunreuter Opfer
Der in der Traunreuter Kneipe Hex-Hex erschossene Familienvater Erwin H. wurde am Dienstag beerdigt. In einer Kneipe wird es am Freitag ein Benefiz-Dartturnier für seine …
Die große Trauer um die Traunreuter Opfer
Polizei fasst Rauschgiftbande
Die Rauschgiftfahnder hatten Hinweise auf einen 28-jährigen Drogendealer aus der Region Coburg, der am Sonntag Crystal aus Tschechien nach Bayern bringen wollte. Bei …
Polizei fasst Rauschgiftbande
Laster drückt 62-Jährigen gegen Wand - schwer verletzt
Ein 40-Tonner rollte auf einem Betriebshof von alleine los und drückte einen 62-Jährigen gegen eine Wand. Er sah den LKW nicht kommen. 
Laster drückt 62-Jährigen gegen Wand - schwer verletzt
Nach Tschernobyl: So verseucht sind unsere Pilze noch
Auch mehr als drei Jahrzehnte nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl sind einige Pilzarten in Bayerns Wäldern noch immer stark radioaktiv verseucht. Einige Regionen …
Nach Tschernobyl: So verseucht sind unsere Pilze noch

Kommentare