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„Schlimmstes Wochenende“: Ferienstart in Bayern - hier droht Urlaubern jetzt Dauer-Stau

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Von: Tanja Kipke

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Der ADAC warnt für das letzte Juli-Wochenende vor enormen Stau. Reisende müssen vor allem in Bayern viel Geduld mitbringen. Einige Strecken sind besonders belastet.

München – „Wer am kommenden Wochenende in die Ferien starten will, hat eine schlechte Wahl getroffen“: Mit diesen Worten beginnt der ADAC seine Stauprognose für das letzte Juli-Wochenende. Eines der schlimmsten Stauwochenenden der Saison stehe bevor, da nun alle Bundesländer in den Ferien sind. Für Bayern und Baden-Württemberg ist es der Beginn der Ferien, für einige NRW, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern das Ende. Viele starten ihre Reise in den Urlaub, andere fahren aus dem Süden zurück. Vor allem in Bayern komme es daher auf einigen Strecken zum Dauerstau - auch im Großraum München.

ADAC warnt vor Stau: Große Reisewell in Nordbayern führt wohl zu Dauerstau

In Nordbayern soll es laut dem Verkehrsclub sogar zum „staureichsten Wochenende“ des Jahres kommen. Zahlreiche Dauerbaustellen würden die große Reisewelle zunehmend belasten. Zu den „stauanfälligsten“ Autobahnabschnitten zählen daher „auch in diesem Sommer die A3 zwischen Nürnberg, Würzburg und Frankfurt, die A6 zwischen Nürnberg und Heilbronn sowie die A9 zwischen Halle/Leipzig und Nürnberg sowie im weiteren Verlauf Richtung München.“

Stockender Verkehr im heißen Auto: Urlauber brauchen viel Geduld auf den Autobahnen Bayerns am Wochenende.
Stockender Verkehr im heißen Auto: Urlauber brauchen viel Geduld auf den Autobahnen Bayerns am Wochenende. © Stefan Puchner/dpa

Die Spitzenzeiten der Reisewelle: Freitagnachmittag, Samstagvormittag und Sonntagnachmittag. Die besonders belastenden Strecken in Bayern (in beiden Richtungen):

ADAC Stauprognose: Die besonders belasteten Strecke.
ADAC Stauprognose: Die besonders belasteten Strecke. © ADAC

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Reiseverkehr am Wochenende: Bayerns Grenzen werden zur Geduldsprobe

„Auch die An- und Heimreise durch das benachbarte Ausland wird zeitweise zur Geduldsprobe“, heißt es vonseiten des ADAC. Besonders betroffen sind die Strecken nach Österreich. „Entlang der Inntal-, Tauern- und Brennerautobahn ist wegen der Sperre von Ausweichrouten mit zusätzlich erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen.“

An der bayerischen Grenze muss generell mit einer Wartezeit von 60 Minuten gerechnet werden. Für Fahrten nach Slowenien und Kroatien, Griechenland und in die Türkei und zurück sogar deutlich mehr. „Bei der Ein- und Ausreise nach und von Deutschland sind die drei Autobahngrenzübergänge Suben (A3 Linz – Passau), Walserberg (A8 Salzburg – München) und Kiefersfelden (A93 Kufstein – Rosenheim) besonders staugefährdet.“

Stau zum Wochenende: ADAC gibt Tipps für Urlauber

Der ADAC gibt zu bedenken, dass man vor allem bei den aktuell sehr hohen Temperaturen seine Reise ausgeschlafen und fit antreten sollte, „da vor allem bei warmen und schwülen Temperaturen die Konzentration beim Autofahren schnell nachlässt.“ Jürgen Hildebrandt, Leiter des Fachbereichs Verkehr beim ADAC empfiehlt zudem einen „Urlaubscheck der Reifen, der Kühlstände und der Funktionstüchtigkeit der Klimaanlage“. Auch „viel Trinken“ sei enorm wichtig.

Wer mit möglichst wenig Stau in den Urlaub fahren will, solle „antizyklische Fahren“. Bedeutet: Lieber in den frühen Morgenstunden oder am späten Abend seine Reise antreten, um so die Hauptreisezeit zu vermeiden. So entkommen Reisende „wahrscheinlich den größten Stauschwerpunkten“. (tkip)

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