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Am vierten Adventswochenende mussten sich die Autofahrer auf Bayerns Straßen in Geduld üben.

Beginn der Weihnachtsferien

Staus und Unfälle auf Bayerns Straßen

München - Der deutschlandweite Beginn der Schul- Weihnachtsferien hat am Samstag für Hochbetrieb auf Bayerns Fernstraßen gesorgt. Insbesondere auf der Autobahn München-Salzburg (A8) in Richtung Süden mussten sich die Winterurlauber in Geduld üben.

Zeitweise stockte der Verkehr auf einer Länge von bis zu 40 Kilometern, teilte das Verkehrslagezentrum der bayerischen Polizei am Samstag mit. Zwischen den Ausfahrten Holzkirchen und Bad Aibling staute sich der Verkehr am Nachmittag auf einer Länge von bis zu 14 Kilometern.
Der Ansturm auf die Skigebiete in den Alpen machte sich unter anderem auch auf der Autobahn Würzburg-Füssen (A7) bemerkbar. Der Grenztunnel Füssen war am Samstagnachmittag wegen Überlastung mehr als eine Stunde lang gesperrt. “Der Verkehr musste in Österreich erst abfließen“, erklärte eine Sprecherin des bayerischen Verkehrslagezentrums.

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Das war 2008: Die bewegendsten Unfälle

Zahlreiche wetterbedingte Unfälle sorgten für weitere Behinderungen auf Bayerns Straßen. In Unterfranken wurden bei drei Glätteunfällen am Freitagabend sechs Menschen schwer verletzt. Bei Kolitzheim (Landkreis Schweinfurt) prallten nach Polizeiangaben vom Samstag zwei Autos frontal aufeinander. Dabei erlitten vier Menschen schwere Verletzungen, zwei von ihnen wurden eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Zur gleichen Zeit stieß zwischen Rechtenbach und Rothenbuch (Landkreis Aschaffenburg) ein Auto mit einem Lastwagen zusammen. Der Autofahrer kam schwer verletzt ins Krankenhaus. Bei Altertheim (Landkreis Würzburg) kam ein Auto von der Straße ab und überschlug sich. Der Fahrer wurde schwer verletzt.

In Schwaben kam es auf spiegelglatten Fahrbahnen in der Nacht zum Samstag zu mindestens 85 Glatteisunfällen. Größtenteils blieb es jedoch bei Blechschäden, wie die Polizei am Samstag berichtete.
Bei weiteren, nicht witterungsbedingten Unfällen wurden am Samstag mindestens noch zwei Menschen verletzt. In Schwaben blockierten verstreute Rinderhälften stundenlang die Autobahn München-Lindau (A 96). Ein mit dem Fleisch beladener Lastwagen war in der Nacht zum Samstag zwischen dem Kreuz Memmingen und Aitrach umgekippt, berichtete die Polizei in Memmingen. Der Kühltransporter wurde stark beschädigt, die Rinderhälften wurden auf der Fahrbahn verstreut. Die 37-jährige Fahrerin war aus Unachtsamkeit mit dem Lkw von der Fahrbahn abgekommen und gegen die Leitplanke gestoßen. Sie und ihr Beifahrer wurden dabei leicht verletzt.

dpa

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