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Nach der lebensgefährlichen Attacke auf der A8 vorige Woche hat erneut ein Steinwerfer zugeschlagen, diesmal an der B17 (Symbolbild).

Dieses Mal auf der B17

Schon wieder Stein-Attacke auf Auto: Serientäter?

Augsburg - Lebensgefährliche Attacke: Schon wieder hat ein Unbekannter bei Augsburg einen Stein von einer Brücke auf ein Auto geworfen. Möglicherweise handelt es sich um einen Serientäter.

Nachdem bereits vorige Woche ein Steinwerfer auf der A8zugeschlagen hat, gab es nun eine weitere lebensgefährliche Attacke, diesmal allerdings an der vielbefahrenen B17. Ein Unbekannter warf am Mittwoch einen Stein von einer Brücke vor der Ausfahrt Königsbrunn-Süd auf ein Auto. Der faustgroße Brocken traf die Frontscheibe des Fahrzeugs, der 23-jährige Fahrer hatte Riesen-Glück und blieb unverletzt. Wie schon vorige Woche lief der Angriff glimpflich ab.

Polizei prüft, ob es eine Serie ist

Dennoch ist die Polizei alarmiert und prüft nun, ob es sich möglicherweise um einen Serientäter handelt. Allerdings gibt es einige Unterschiede: Bei der A8-Attacke war der Stein so groß wie ein Pflasterstein, im jüngsten Fall auf der B17 war das Wurfgeschoss kleiner.

Gefunden haben die Ermittler den Stein allerdings nicht, weil er von der Frontscheibe abprallte. Außerdem hat der Fahrer diesmal drei junge Männer auf der Brücke beobachtet, die hell gekleidet waren. Vorige Woche hatte der Fahrer, dessen Mercedes-Panoramadach durchschlagen wurde, lediglich eine Person beobachtet. Laut Autobahnpolizei Gersthofen könnte es sich diesmal um die gefürchteten Nachahmer handeln, die es häufig nach einem Steinwurf-Vorfall gibt. Denkbar wäre eine "Mutprobe" von Jugendlichen. Die Polizei weist allerdings ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei einem Steinwurf nicht um einen "Dumme-Jungen-Streich" handelt, sondern um einen lebensgefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr, die auch demenentsprechend gerichtlich geahndet wird.

Trotzdem gibt es noch keine Gewissheit, da die Beamten das Trio am Mittwoch nicht mehr erwischten. Der 23-jährige Fahrer war nach dem Unfall direkt an den Seitenstreifen gefahren und hatte die Polizei verständigt. Die Beamten trafen acht Minuten danach ein - zu spät. Auch die Suche in der Umgebung blieb ohne Erfolg.

Hinweise nimmt die Autobahnpolizei unter Telefon 0821/3231910 entgegen.

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