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Mehrere Polizisten wurden bei einem Einsatz in einer Asylunterkunft in Stephansposching verletzt. (Symbolbild)

Einsatz in Asylunterkunft

Polizisten beleidigt und bedrängt - dann eskaliert Situation 

Die Situation bei einem Einsatz der Polizei in einer Asylunterkunft in Stephansposching im Landkreis Deggendorf ist eskaliert. Mehrere Polizisten wurden verletzt. Es werden Haftbefehle erlassen.

Update von 17.07 Uhr: Nach dem Gewaltausbruch in einer Asylunterkunft in Stephansposching sind gegen drei mutmaßliche Randalierer Haftbefehle ergangen. Den Asylbewerbern werde laut Polizei Landfriedensbruchs, Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Gefangenenbefreiung vorgeworfen.

Nach der Vorführung beim Ermittlungsrichter wurden die drei Nigerianer in verschiedene Haftanstalten gebracht. Insgesamt wird gegen sechs Asylbewerber im Alter zwischen 23 und 38 Jahren ermittelt.

Update von 12.41 Uhr: Nach einem Einsatz in einer Asylunterkunft (Merkur.de*) in Stephansposching in Niederbayern gestalten sich die Ermittlungen schwierig, berichtet der BR in Bezug auf die Polizei. Sechs Männer aus Nigeria wurden bei dem Einsatz festgenommen, sie werden derzeit vernommen. Ein Dolmetscher wurde hinzugerufen. Ob die Männer Angaben zum Vorfall machen, ist derzeit noch unklar. Zudem könnten auch Zeugen im Ankerzentrum in Stephansposching erneut vernommen werden.

Als „starker Tobak“ bezeichnet ein Polizeisprecher die Vorfälle in der Asylunterkunft laut BR. Polizisten wurde ins Gesicht gespuckt - das werte er als Körperverletzung und spricht von einem absoluten „No Go“. 

Erstmeldung: Polizisten beleidigt und bedrängt - dann eskaliert die Situation

Stephansposching - Bei einem Einsatz in einer Asylunterkunft in Bayern sind fünf Polizisten verletzt worden. Die Beamten wurden am Freitag in die kleine Gemeinde Stephansposching gerufen, weil einige Bewohner des Flüchtlingsheims randalierten. Wie die Polizei weiter mitteilte, wurden die Beamten zunächst von etwa 30 aufgebrachten Flüchtlingen beleidigt und bedrängt. Als die Einsatzkräfte den mutmaßlichen Rädelsführer aus der Menge zogen, eskalierte die Situation völlig.

Obwohl zwei Gautinger Polizisten am Freitagabend fünf Streifen zur Unterstützung anforderten, griffen Jugendliche die Beamten an.

Auf Polizisten eingeschlagen: Bewohner von Asylunterkunft in Stephansposching errichten Barrikaden

Mehrere Asylbewerber schlugen auf die Polizisten ein und warfen Fahrräder auf die Beamten. Die Einsatzkräfte wehrten sich mit Pfefferspray. Ein Asylbewerber sei mit beiden Füßen in die Seitenscheibe eines Polizeiautos gesprungen, hieß es. Einige Flüchtlinge errichteten Barrikaden und hinderten die Polizei daran, das Gelände zu verlassen.

Polizei ruft Verstärkung in Asylunterkunft Stephansposching - mehrere Festnahmen

Erst als Verstärkung eintraf, gelang es den Beamten, die Lage zu beruhigen. Vier Polizisten kamen den Angaben zufolge ins Krankenhaus. Sie erlitten Schnitt- und Rippenverletzungen sowie Verletzungen an den Augen. Sechs Männer aus Nigeria im Alter zwischen 23 und 38 Jahren wurden festgenommen. Die Ermittlungen gegen sie laufen.

dpa

Im Landkreis Deggendorf stürzte ein Landwirt mit seinem Traktor in einen Bach. Als die Polizei kam, rastete der Mann völlig aus - aus gutem Grund.

Nach einer wüsten Schlägerei in einer Arbeiterunterkunft in Eitting ermittelt die Kripo Erding wegen versuchter Tötung, berichtet Merkur.de*.

Vor dem Ankerzentrum in Deggendorf kam es zu einer Schlägerei. Die Polizei musste eingreifen - dabei wurde auch ein Polizeibeamter verletzt.

Auch in einer Unterkunft in Burghausen (Landkreis Altötting) kam es zu einer Auseinandersetzung. Hier bedrohte ein Bewohner die Sicherheitskräfte zunächst mit einem Staubsaugerrohr, dann mit einem Messer. Auch darüber hatte Merkur.de* berichtet.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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