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Sternschnuppen über Norddeutschland

Wünsche gehen Freitag Nacht in Erfüllung

Sternschnuppen erleuchten an diesem Freitag den Himmel

München - Ein astronomischer Höhepunkt ist am Freitagabend am Himmel zu sehen: Pro Stunde blitzen ungefähr 20 Sternschnuppen auf. 

Romantiker und Abergläubische aufgepasst! Heute Abend heißt es: Wünsch dir was. Nach dem Supermond, der vergangenes Wochenende - vom 15. bis 17. Oktober 2016 - bei uns am Himmel zu bestaunen war, wird an diesem Freitagabend ein weiteres astronomisches Spektakel zu sehen sein. Ein Sternschnuppenregen wird sich Freitagabend abspielen. Pro Stunde werden heute etwa 20 Sternschnuppen aufblitzen. Der Grund dafür sind Orioniden (Meteorströme) , die sich in der Zeit vom 19. bis zum 23. Oktober am meisten bemerkbar machen. In der Nacht zu Freitag, 21. Oktober, bis Samstag, 22. Oktober, findet der Höhepunkt des Naturspektakels statt, berichtet der Bayerische Rundfunk.

Welche ist die beste Uhrzeit für die Sternschnuppenjagd?

Ab Mitternacht bis zirka fünf Uhr morgens ist die beste Zeit, um das Sternschnuppen-Spektakel zu bestaunen. Eine klare Sicht, ein wolkenfreier Himmel, Durchhaltevermögen, eine Thermoskanne Kaffee und dicke Jacken sind die Vorraussetzung. Ebenfalls von Vorteil ist, wenn der Himmel so dunkel wie möglich ist. Ein hell leuchtender Mond könnte mit den Sternschnuppen um die Wette leuchten - das könnte die Sternschnuppen wiederum in den Schatten stellen. Um das Spektakel am besten zu fotografieren, empfiehlt das Portal Chip übrigens eine Spiegelreflexkamera, ein Objektiv mit kurzer Brennweite, sowie ein gutes Stativ. 

Sternschnuppen 2016: Was ist eine Sternschnuppe eigentlich?

Spricht man von Sternschnuppen, meint man eigentlich „Meteroiden“, die in der Hochatmosphäre verglühen. Das Wort Meteor stammt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie: „In die Höhe gehoben.“ Bei Orioniden, die im Oktober am häufigsten zu beobachten sind, handelt es sich um besonders aktive Meteorströme, die am Himmel als Sternschnuppen zu sehen sind - beziehungsweise nehmen wir sie als solche wahr. Orioniden entstammen den Halleyschen Kometen und gehören zu den fünf aktivsten Meteorströmen. Die Ionisierung der Luftteilchen sorgen für die Leuchtspur. Des öfteren liest man auch von Perseiden, die den Himmel mit Meteoren zum Leuchten bringen. Dieser Meteorstrom - dessen Namensgeber wahrscheinlich der Perseus ist - erleuchtet den Abendhimmel jedoch in der ersten Augustwoche. Perseiden sind auch unter dem Begriff "Laurentius-Tränen" bekannt, da die Sternschnuppennacht häufig auf den Tag des römischen Märtyrers Laurentius - 10. August - fällt. Perseiden gehören übrigens zu den schnellsten Sternschnuppen und rasen mit unglaublichen 216.000 Kilometern pro Stunde durch das All. Um die 90 bis 100 Sternschnuppen blitzen dabei in der Stunde auf. 

Sage um die Sternschnuppe: Wünsch Dir was!

Sternschnuppen spielen in der Mythologie der Menschen schon immer eine große Rolle. Kein Wunder - das Phänomen ist schließlch auch schon viel älter als es überhaupt Menschen auf dem Planeten Erde gibt. Der Volksmund behauptet, dass ein Wunsch in Erfüllung geht, wenn man eine Sternschnuppe am Himmel erblickt. Voraussetzung für diese Regel ist jedoch auch, dass man den Wunsch geheim hält. In vielen Kulturen dieser Erde ist dieser Aberglaube präsent. Ob die alte Weisheit tatsächlich stimmt, müssen Astronomiefans in der Nacht zum Samstag selbst herausfinden. 

Wer mehr Sternschnuppen sehen will, versucht von Ende Oktober bis Ende November die Tauriden am Himmel zu sehen. Wie Galileo TV berichtet, sollen die meisten Sternschnuppen am 12. November fallen.

maw

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