Steuerhilfen für Unwettergeschädigte

München - Der Freistaat will den Opfern der Unwetter der vergangenen Tage unter die Arme greifen: Finanzminister Fahrenschon sagt den Geschädigten Steuerhilfen zu. Wie die Hilfe aussehen soll:

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Auf rund zehn Millionen Euro schätzt die Versicherungskammer Bayern die Schäden, die die Unwetter am vergangenen Wochenende im Freistaat angerichtet haben. Bisher gingen 6400 Schadensmeldungen ein. Das Gros entfällt auf Autos und Gebäude. Für alle Betroffen hat von Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) nun eine gute Nachricht. Der Freistaat will schnell und unbürokratisch helfen – und zwar mit Steuervergünstigungen. Zu den Hilfsmaßnahmen gehören Steuerstundungen, die Verschiebung von Vollstreckungsmaßnahmen und die Reduzierung von Steuervorauszahlungen. Zusätzlich, so Fahrenschon, könnten Sonderabschreibungen vorgenommen und steuerfreie Rücklagen gebildet werden. Der Minister rät allen Betroffenen, sich persönlich mit ihrem Finanzamt in Verbindung zu setzen.

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Betroffen waren von den orkanartigen Hagelstürmen vor allem Gebiete in Ober - und Niederbayern und der Oberpfalz. Im Landkrreis Bad Tölz/Wolfratshausen arbeiten seit dem Unwetter Dachdecker, Glaser und Autohäuser rund um die Uhr. Besonders heftig hat es ein Toyota-Autohaus in Geretsried erwischt. 50 zerbeulte Fahrzeuge stehen auf dem Gelände. Die Dellen herauszudrücken ist oft schwierig. Teilweise muss das Auto komplett zerlegt werden.

tz

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