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Ein Bild aus dem Jahr 2007: Edmund Stoiber mit Papst Benedikt XVI.

"Moralische Instanz in der Welt"

Stoiber: Papst Benedikt XVI. "größter Sohn Bayerns"

München - Der langjährige bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) hat den scheidenden Papst Benedikt XVI. als „größten Sohn Bayerns“ in der mehr als tausendjährigen Geschichte des Landes gewürdigt.

Papst Benedikt ist nicht nur durch sein Amt, sondern durch seine Person eine moralische Instanz in der Welt“, erklärte er. „Wie kein Zweiter stellt er sich gegen Gewalt, Totalitarismus und Auswüchse des Kapitalismus in der Welt. Unvergleichlich sind seine Bescheidenheit und seine besondere Gabe, auch im 21. Jahrhundert den Menschen das Evangelium nahe zu bringen.“ Und mit seinem Wort „Mein Herz schlägt bayerisch, in meinem Amt gehöre ich der Welt“ habe der Papst „die Verbundenheit und Liebe zu seiner Heimat Bayern auch in seinem weltumspannenden Amt unnachahmlich zum Ausdruck gebracht“.

In einer Erklärung Stoibers hieß es: „In großer menschlicher und christlicher Verbundenheit sind meine Frau Karin und ich heute mit unseren Gedanken bei Papst Benedikt. Uns bewegt vor allem ein Gefühl der Dankbarkeit und des tiefen Respekts für sein Wirken als Papst, Kirchenführer und Theologe.“

Die Stimmen zum Papst-Rücktritt

Es entspreche Benedikts Selbstverständnis als Seelsorger und Diener Gottes, „dass er die Zukunft der Kirche über seine Person stellt“, betonte Stoiber. Er und seine Frau waren vom Papst mehrmals in Rom empfangen worden. „Die Begegnungen mit Papst Benedikt gehören für mich zu den großen Momenten in meinem Leben“, erklärte der frühere Ministerpräsident.

dpa

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