Strahlender Sonnenschein lockt Skifahrer auf die Pisten

Garmisch-Partenkirchen/München - Strahlender Sonnenschein hat am zweiten Weihnachtsfeiertag zahlreiche Skifahrer auf die bayerischen Pisten gelockt. "Es ist perfektes Wetter, die Bedingungen sind sehr gut", sagte ein Mitarbeiter der Bayerischen Zugspitzbahn am Freitag. Auch am Brauneck bei Lenggries, am Sudelfeld bei Bayrischzell und im Spitzingseegebiet nutzten die Brettlfans das perfekte Winterwetter.

Dennoch gab es zumeist keine langen Wartezeiten - viele Menschen verbrachten den zweiten Feiertag offensichtlich mit ihren Familien zu Hause. "Wir haben uns mehr erwartet", räumte der Geschäftsführer der Liftbetriebe Sudelfeld, Egid Stadler, am Freitag ein. "Die Leute glauben es noch gar nicht, wie gut es geht." Vielerorts war es der erste schöne Skitag seit der Saisoneröffnung. Vor Weihnachten hatte es in den niedriger gelegenen Skigebieten geregnet. An der Zugspitze, wo derzeit zwei Meter Schneehöhe gemessen werden, mussten die Lifte am vergangenen Wochenende wegen Sturms und Nebels geschlossen bleiben.

Am Brauneck bei Lenggries genossen neben Skifahrern auch viele Ausflügler die Sonne. In den nächsten Tagen soll es schön bleiben, in tieferen Lagen gibt es allerdings Hochnebel. Auf Neuschnee können Wintersportler vorerst nicht hoffen: Bis zum Jahreswechsel ist nach Angaben des Wetterdienstes Meteomedia kein Schneefall in Sicht. Bei Minusgraden könne jetzt aber zusätzlich beschneit werden, sagte Stadler. "Es wird jetzt jeden Tag besser." Nur in den unteren Lagen sei die Schneedecke sehr dünn. Talabfahrten waren in vielen Skigebieten nur teilweise möglich.

An der Zugspitze wird derzeit auch ein Iglu-Dorf gebaut. Die Saison für hartgesottene Besucher auf Deutschlands höchstem Berg soll voraussichtlich in der Silvesternacht beginnen. Die Gäste übernachten in Behausungen aus Schnee. In Zusammenarbeit mit kanadischen Innuits sollen die Innenräume mit Schnitzereien in Eis gestaltet werden; Eisbären, Blumen, Sterne und traditionelle Muster sollen die Wände der eisigen Hütten zieren.

dpa

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