Straßenverkehr in Bayern

Osterferien starten mit drei Toten

München - Am ersten Ferienwochenende locken frühlingshafte Temperaturen und viel Sonne zu Ausflügen. Verkehrstechnisch war es ein ruhiges Wochenende, sagt die Polizei. Trotzdem sterben mindestens drei Menschen.

Bei Unfällen auf Bayerns Straßen sind am Wochenende mindestens drei Menschen ums Leben gekommen und zahlreiche verletzt worden. Trotz frühlingshafter Temperaturen sei das erste Ferienwochenende aus verkehrspolizeilicher Sicht aber eher ein ruhiges Wochenende gewesen, sagte ein Polizeisprecher.

Auf der Bundesstraße 20 bei Weiding in der Oberpfalz starb am Sonntag ein Autofahrer, der zuvor die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte und auf die Gegenfahrbahn geraten war. Dort stieß er frontal mit einem anderen Wagen zusammen, in dem drei Menschen saßen. Diese wurden schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

In Oy-Mittelberg (Landkreis Oberallgäu) wurde am Samstagmittag eine 20 Jahre alte Motorradfahrerin getötet. Sie war nach Polizeiangaben mit dem Auto eines 26-Jährigen zusammengestoßen, der ihr beim Einbiegen auf die Bundesstraße die Vorfahrt genommen hatte. Die 20-Jährige starb noch an der Unfallstelle. Der Autofahrer wurde leicht verletzt.

Ebenfalls tödlich verletzt wurde ein 58 Jahre alter Autofahrer auf der A6 bei Amberg. Der Man war laut Zeugen mit seinem Wagen mit hoher Geschwindigkeit auf der Überholspur unterwegs, als sein Vordermann bremsen musste. Der 58-Jährige wich nach rechts aus, fuhr einem Lastwagen auf und schob sich mit seinem Auto darunter. Der Autofahrer starb noch am Unfallort.

Schwer verletzt wurde ein Autofahrer in einem Wald bei Ronsberg (Ostallgäu). Der 44-Jährige war mit seinem Fahrzeug von der Straße abgekommen und gegen eine Baumgruppe geprallt. Die Feuerwehr musste den Mann am späten Samstagabend mit hydraulischem Gerät aus dem Auto befreien. Er wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Um an das verunglückte Auto heranzukommen, musste die Feuerwehr einige Bäume fällen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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