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Das Straubinger Gäubodenfest dauert bis 17. August 2009 und gehört zu den größten Volksfesten in Bayern.

Gäubodenfest eröffnet

Straubing feiert wieder

Straubing - Mit der Eröffnung des Gäubodenfestes durch Ministerpräsident Seehofer hat die “fünfte Straubinger Jahreszeit“ begonnen, zu dem mehr als eine Million Besucher erwartet werden.

Im Mittelpunkt stehen dabei die Geschäfte der 114 Schausteller sowie die Feiern mit zünftigen Blaskapellen oder modernen Showbands in den sechs Bierzelten. Auf dem Jahrmarkt reihen sich die Vergnügungsgeschäfte auf zweieinhalb Kilometer Länge aneinander, der ganze Festpark ist nach Angaben der Organisatoren 90 000 Quadratmeter groß.

Prost! Ministerpräsident Horst Seehofer eröffnete das Gäubodenfest in Straubi ng.

Das bis 17. August dauernde Gäubodenfest gehört neben dem Oktoberfest und dem Nürnberger Volksfest zu den größten Volksfesten Bayerns. Vor dem Straubinger Spektakel hatte heuer eine Entscheidung des Stadtrats für Ärger gesorgt. Auf dem Fest gibt es in diesem Jahr kein siebtes Bierzelt mehr.

Gegen diese Festlegung hatten tausende Menschen protestiert, es wurde sogar eine Internet-Petition für das siebte Zelt gestartet. Es blieb aber bei der Absage. Da das frühere siebte Zeit recht klein war, konnte die bisherige Zahl der Plätze in den Bierzelten mit 24 000 gehalten werden. Auch der Preis des Festbiers blieb mit 6,80 Euro für die Maß gegenüber dem Vorjahr gleich.

Auf dem Festplatz wird den Besuchern viel Bekanntes geboten - vom Hau-den-Lucas über Luftgewehr-Schießstände und Autoscooter bis zum historischen “Hofphotographen“, der seine Kunden in Biedermeierkostümen ablichtet. Wer es rasanter mag, kann im 50 Meter hohen Free-Fall-Turm, einer 18 Meter hohen Riesenschaukel oder der Achterbahn “Black Hole“, die teilweise durch das Dunkel saust, Nervenkitzel erleben.

Verbrauchermesse mit 70 Ausstellern

Parallel zum Volksfest findet die Verbrauchermesse Ostbayernschau statt, bei der mehr als 700 Aussteller in 17 Hallen und auf einem großen Freigelände ihre Waren und Dienstleistungen präsentieren. Um die Sicherheit beim Fest zu gewährleisten, setzt die Polizei zum zweiten Mal nicht nur auf starke Präsenz der Beamten, sondern auch auf Videotechnik.

Nachdem 2008 erstmals während der elf Tage drei Kameras am Stadtplatz installiert waren, wird die Überwachung in diesem Jahr auf das eigentliche Festgelände ausgeweitet. Insgesamt hat die Polizei nun elf elektronische Augen vorübergehend montiert.

dpa

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