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Ein beschädigtes Auto in Straubing.

Drei Festnahmen

Mehr als 50 Autos zertrümmert: Jetzt ist klar, was in der Straubinger Nacht passierte

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Die Polizei konnte nun drei junge Tatverdächtige festnehmen und rekonstruieren, was sich in Straubing abspielte. 

Straubing - In der Nacht zum Donnerstag wurden rund 50 geparkte Autos beschädigt: Scheiben wurden zertrümmert, Außenspiegel abgetreten oder abgerissen sowie Scheibenwischer abgebrochen. Nun konnte die Polizei drei Verdächtige festnehmen und rekonstruieren, was in der Tatnacht passierte. 

Es handelt sich um zwei junge Männer sowie eine junge Frau im Alter zwischen 17 und 18 Jahren. Das Trio war zunächst bis in die tiefe Nacht in einer Gaststätte, danach begann gegen 1.30 Uhr die Vandalismus-Tour. Zunächst warfen sie in der Innenstadt, genauer am Ludwigsplatz, zwei Roller um. Anschließend klauten sie ein Quad, das sie zu einem der drei nach Hause schoben. Eigentlich wollten sie mit dem Quad eine Spritztour machen. Da das nicht funktionierte, gingen sie auf den Großparkplatz „Am Hagen“ und beschädigten Dutzende Autos. Gestohlen wurde nach bisherigem Kenntnisstand nichts.

Lesen Sie auch auf merkur.de: Zerstörungswelle in Straubing: War dieses Skateboard die Tatwaffe?

Riesiger Gesamtschaden - unklares Motiv

Die Polizei geht von einem Gesamtschaden von rund 50.000 Euro aus. Laut der Polizei handelt es sich bei den Tatverdächtigen um deutsche Staatsangehörige. Sie stammen aus der Stadt bzw. dem Landkreis Straubing. Nach dem Verhör wurden sie wieder entlassen. 

Inwieweit Alkohol oder Drogen bei der Zerstörungswut eine Rolle spielten, muss noch ermittelt werden. Auch das Motiv der Taten ist derzeit noch unklar. 

Woher kommt dieser Radl-Hass? Vandalismus in München immer schlimmer (tz.de)

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