EVG ruft zu Arbeitsniederlegungen auf

Warnstreik beim „ALEX“ - das sind die Auswirkungen

Die Gewerkschaft EVG hat zu Streiks beim „Alex Süd“ zwischen Lindau und München aufgerufen - so sah die Lage für die Fahrgäste am Montagmorgen aus.

München - Der Warnstreik von Lokführern und Zugbegleitern der Regionalbahn „Alex Süd“ hat sich am frühen Montagmorgen kaum auf den Berufsverkehr in Südbayern ausgewirkt. Laut Internetseite des Unternehmens fielen auf den Strecken von Lindau, Oberstdorf und Kempten nach München zunächst keine Züge aus. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hatte die Beschäftigten zuvor dazu aufgerufen, von 4.00 Uhr bis 10.00 Uhr ihre Arbeit niederzulegen. 

Damit solle dagegen protestiert werden, dass die Geschäftsleitung den EVG-Mitgliedern seit mehr als zwei Jahren einen Tarifabschluss verweigere, sagte Gewerkschaftssekretär Norman Maul einer Mitteilung vom Wochenende zufolge. „Da wir am Verhandlungstisch nicht weiterkommen, bleibt uns nur der Streik.“ Die Gewerkschaft fordert unter anderem mehr Geld und die 39-Stunden-Woche.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa / Karl-Josef Hildenbrand

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