Streik: Vogtlandbahn erneut lahmgelegt

München - Warten, warten, warten: Passagiere der Vogtlandbahn/Alex mussten am Freitag ganz schön geduldig sein. Der Grund: Ein erneuter Streik der Lokführergewerkschaft legte die Strecken teils lahm.

Ein erneuter Streik der Lokführergewerkschaft GDL hat am Freitag etliche Verbindungen der Vogtlandbahn/Alex teilweise lahmgelegt.  Nach Angaben der Betreiber fielen einige Züge aus, darunter die Verbindung zwischen Regensburg und dem tschechischen Domazlice.

Bei der Berchtesgadener Land Bahn (BLB) gab es nach Angaben des Unternehmens keine Auswirkungen des Streiks. Alles fahre planmäßig, sagte ein Sprecher.

Die GDL will mit der Aktion die Bahnen an den Verhandlungstisch und zu einem neuen Angebot zwingen, nachdem die Gewerkschaft die Gespräche am Mittwoch für gescheitert erklärt hatte. Die GDL will bei den Privatbahnen die gleiche Bezahlung wie bei der Deutschen Bahn durchsetzen. “Tarifkonflikte werden nur in Tarifverhandlungen gelöst“, sagte GDL-Chef Claus Weselsky. “Je schneller die BLB das begreift, desto besser, desto weniger werden die Kunden beeinträchtigt.“

Ein Ende des Streiks war am Freitagnachmittag nicht absehbar, die GDL wollte sich zunächst zum Zeitplan äußern. BLB, Vogtlandbahn und Alex gehören zu einer Tochtergesellschaft der italienischen FS.

lby

Rubriklistenbild: © dpa

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