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Ein defekter ICE wird am Montag aus dem Bahnhof in Partenstein (Landkreis Main-Spessart/Unterfranken) geschleppt. Der Zug war durch einen technischen Defekt auf der Strecke zwischen Würzburg und Frankfurt am Main in Brand geraten.

Während der Fahrt: ICE fängt Feuer 

Lohr a. Main - Ein ICE ist am Montagmorgen durch einen technischen Defekt auf der Bahnstrecke Würzburg-Frankfurt/Main in Brand geraten.

Ein ICE ist am Montagmorgen durch einen technischen Defekt auf der Bahnstrecke Würzburg-Frankfurt/Main in Brand geraten. Das Feuer brach zwischen Lohr am Main und Partenstein (Landkreis Main-Spessart) auf dem Dach des Bordrestaurants aus, konnte aber schnell gelöscht werden, sagte ein Sprecher der Bundespolizei in Würzburg der Nachrichtenagentur dpa. Eine Gefahr für die rund 400 Fahrgäste habe nicht bestanden, verletzt wurde niemand.

Brandursache war nach Angaben der Deutschen Bahn ein Kurzschluss im Stromhauptschalter, der sich auf dem Dach des Zuges befindet. Der Schalter sei in Brand geraten und habe die Oberleitung leicht beschädigt. Die Passagiere des ICE konnten den Angaben zufolge während der Löscharbeiten im ICE sitzen bleiben.

Hier wird der Unglücks-Zug abgeschleppt

Hier wird der Unglücks-ICE abgeschleppt

“Die Reisenden haben sich sehr ruhig verhalten“, sagte der Polizeisprecher. Im Zug kam es durch den Brand zu einem Stromausfall, der für rund drei Stunden auch die Klimaanlage lahmlegte. Der ICE wurde am Vormittag in den Bahnhof von Partenstein geschleppt, wo ein Ersatzzug die meisten Reisenden abholte. Einige Passagiere hätten ihre Reise auch mit Taxis fortgesetzt, sagte der Sprecher.

Die wichtige Bahnstrecke blieb vorerst gesperrt und sollte gegen Mittag wieder freigegeben werden. Einige nachfolgende Züge wurden weiträumig umgeleitet, andere durch Busse ersetzt. Dadurch sei es zu Verspätungen von bis zu 40 Minuten gekommen, teilte die Bahn mit.

dpa

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