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Viele Zugreisende sind am Donnerstag in München gestrandet. 

News-Blog zum Sturmtief

„Friederike“ in Bayern: Rollerfahrer im Hochwasser gefangen - Lebensgefahr

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  • Marcel Görmann
    Marcel Görmann
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Sturmtief Friederike erreichte Bayern - genau zum Jahrestag von Orkan Kyrill aus dem Jahr 2007. In unserem Newsblog halten wir Sie auf dem Laufenden.

  • Stumtief „Friederike“ sorgte auch in München und Oberbayern für Hunderte Einsätze
  • Der Fernverkehr wurde eingestellt, Regionalzüge fuhren mit gedrosselter Geschwindigkeit
  • Einige Bäume waren auf Gleise gestürzt, in Freising drohte das Dach einer Schule wegzufliegen und im Kreis Dachau fegte der Sturm einen Lkw von der Straße
  • Insgesamt kam die Region aber noch glimpflich davon. 
  • Wetter-Ticker für ganz Deutschland: Sturmtief „Friederike“ fordert Todesopfer

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15.54 Uhr: Rollerfahrer im Hochwasser gefangen - Lebensgefahr

Unter seinem Roller eingeklemmt ist ein Mann mehrere Stunden auf einer überfluteten Wiese gefangen gewesen. Die Polizei in Unterfranken befreite ihn stark unterkühlt am Freitagmorgen, wie eine Sprecherin mitteilte. „Er schwebte in Lebensgefahr, als er in die Klinik kam.“ Der 57-Jährige war nach ersten Erkenntnissen der Polizei auf einem überschwemmten Weg steckengeblieben - der Roller kippte und begrub den Fahrer unter sich. Bei kalten Temperaturen lag er bis zu drei Stunden im Wasser. Ein Mitarbeiter der Gemeinde entdeckte den verunglückten Rollerfahrer bei Großeibstadt (Landkreis Rhön-Grabfeld) schließlich.

12.45 Uhr: Freistaat kommt noch glimpflich davon

Mehr als 900 Mal wurde die Polizei in Bayern am Donnerstag zu Einsätzen gerufen, allein in München gab es 170 Fälle. Umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste auf den Straßen sorgten für die meisten Notrufe, wie ein Sprecher am Freitag mitteilte. Verletzte habe es nicht gegeben. Die Feuerwehr im Stadtgebiet zählte rund 70 Einsätze, die Kräfte waren vor allem mit der Räumung von Straßen beschäftigt. „Nichts Spektakuläres - wir sind glimpflich davongekommen“, sagte ein Sprecher.

Die Beamten im Bereich des Polizeipräsidiums Mittelfranken hatten rund 100 sturmbedingte Einsätze, die Schäden lagen nach Angaben der Polizei im mittleren fünfstelligen Bereich. In Nürnberg musste die Feuerwehr mehr als hundert Mal ausrücken. Verkehrsstörungen und Schäden seien „nicht so schlimm ausgefallen, wie zu erwarten war“, hieß es.

Am frühen Donnerstagabend war in den meisten Gebieten das Schlimmste überstanden. In Niederbayern waren die Beamten wegen orkanartiger Böen allerdings noch bis 22 Uhr beschäftigt. Im Landkreis Rottal-Inn war auch am Freitagmittag noch eine Kreisstraße gesperrt, weil Bäume auf die Straße gefallen waren und geborgen werden mussten.

Auch auf den Schienen war die Lage angespannt. Nachdem die Bahn am Donnerstag die Fernverbindungen in ganz Deutschland gesperrt hatte, versuchten viele, mit Regionalbahnen ans Ziel zu kommen. „Wir hatten komplett volle Züge“, sagte ein Bahnsprecher. Am Tag darauf lief der Verkehr nur schleppend an, obwohl in Bayern alle Strecken wieder frei waren. Grund dafür seien Einschränkungen auf Strecken im Norden.

Am Münchner Flughafen lief der Betrieb auch während des Sturms weiter. Rund zwanzig Flüge seien ausgefallen und es habe ein paar Verspätungen gegeben, sagte eine Sprecherin.„Beim Starten und Landen hat es aber ganz schön gewackelt.“

12.38 Uhr: Rund 30 Einsätze im Landkreis Erding

Pausenlos im Einsatz waren die Feuerwehren auch im Kreis Erding. Dieses Foto bei strömenden Regen entstand in Altenerding. Mehr Infos gibt es hier auf merkur.de.

9.20 Uhr: Polizei im Freistaat zieht Sturm-Bilanz

Auf den Straßen war die Polizei am Donnerstagabend im gesamten Freistaat zu Hunderten sturmbedingten Einsätzen ausgerückt. Das Polizeipräsidium München zählte rund 170, wie ein Sprecher am Freitagmorgen sagte. Die Beamten im Bereich des Polizeipräsidiums Oberfranken rückten zu rund 120 mal aus. „Der Großteil dieser Einsätze war wegen umgestürzter Bäume“, sagte ein Sprecher. So wurden in Oberfranken zwei Autos von Bäumen beschädigt und ein Hausdach zum Teil abgedeckt.

In Mittelfranken gab es rund 90 sturmbedingte Einsätze. Die Polizei in Niederbayern rückte 44 mal wegen umgefallener Bäume aus. Die Kreisstraße Pan 37 im Landkreis Rottal-Inn war auch am Freitagmorgen noch gesperrt, weil mehrere Bäume auf die Straße fielen und erst noch geborgen werden mussten.

7.55 Uhr: Feuerwehr München trauert um toten Feuerwehrmann

Die Feuerwehr München trauert um den toten Feuerwehrmann: Der 28-Jährige ist am Donnerstag in Bad Salzungen in Thüringen bei einem sturmbedingten Einsatz tödlich verunglückt. Die Bundeswehr musste ausrücken um den toten Feuerwehrmann zu bergen. 

06.59 Uhr: Bahn stellt Aufenthaltszug bereit

In München sind am Donnerstag hunderte Reisende gestrandet. Nachdem klar war, dass es heute nicht mehr weiter geht, hat die Deutsche Bahn den Passagieren eine Unterkunft bereitgestellt: Auf Schienen.

06.45 Uhr: Nach dem Sturm kommt die Kälte

Sturmtief „Friederike“ hat kalte Luft mitgebracht, die gebietsweise für Schneefall von bis zu 30 Zentimeter sorgt. Für die Landkreise Weilheim-Schongau, Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach, Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land warnt der Deutsche Wetterdienst vor Schneefall oberhalb von 800 Metern zwischen 10 und 30 Zentimetern. Im Landkreis Weilheim Schongau ist es auch am Freitag noch sehr stürmisch. Oberhalb von 800 Metern pfeift der Wind noch mit rund 80 Stundenkilometern. (Quelle: DWD)

06.35 Uhr: Diese Zugverbindungen verkehren wieder normal

Die DB rechnet damit, dass im Laufe des Vormittags alle Metropolen Deutschlands – mit Einschränkungen – mit dem Fernverkehr erreichbar sein werden. Für das Wochenende erwartet die DB einen weitgehend normalisierten Zugverkehr.

Diese Züge im Süden Deutschlands verkehren bereits wieder weitgehend normal: 

  • Erfurt - Nürnberg - München
  • Mannheim - Stuttgart - Ulm - München
  • Frankfurt (Main) - Würzburg - Nürnberg - München/Passau/Wien
  • Karlsruhe - Stuttgart - Nürnberg
  • Strecken südlich von München in Richtung Österreich/Schweiz/Italien

06.16 Uhr: Verkehr weitgehend normalisiert

Nach einem stürmischen Nachmittag und Abend in Bayern hat sich der Verkehr weitgehend wieder beruhigt. „Beim Fernverkehr kommt es in Bayern zunächst noch zu Ausfällen und Verspätungen“, sagte ein Bahnsprecher am Freitagmorgen. Grund dafür seien Einschränkungen auf Strecken weiter im Norden. Der Regionalverkehr laufe bereits wieder ohne Einschränkungen.

Am Flughafen München starten noch einige Flüge verspätet. Hier können Sie sich über die Abflugzeiten informieren. 

Auf den Straßen hingegen hat sich die Lage beruhigt. Am Donnerstagabend war es in ganz Bayern zu einem erhöhtem Notruf- und Einsatzaufkommen gekommen. Das Polizeipräsidium München zählte rund 170 Einsätze, wie ein Sprecher am Freitagmorgen sagte. In Bereich des Polizeipräsidiums Oberfranken kam es zu rund 120 Einsätzen. „Der Großteil dieser Einsätze war wegen umgestürzter Bäume“, sagte ein Polizeisprecher am Morgen. Im Bereich des Polizeipräsidiums Mittelfranken gab es rund 90 sturmbedingte Einsätze.

22.45 Uhr: Lage in Bayern beruhigt sich

Um kurz vor 23 Uhr an diesem Donnerstag kann man konstatieren: Die Lage in den am meisten von „Friederike“ betroffenen Gebieten scheint sich beruhigt zu haben. Zwar sind noch immer einige Zugstrecken gesperrt (siehe Einträge vom frühen Abend), die Windgeschwindigkeiten sind jedoch zurückgegangen. Für heute schließen wir daher diesen Ticker. Sobald sich aber wieder etwas tut, berichten wir umgehend auf unseren Seiten.

21.36 Uhr: Linienbus kippt um - vier Fahrgäste verletzt

Ein Linienbus ist während des Sturmtiefs „Friederike“ im Landkreis Neustadt an der Waldnaab von einer Windböe aus der Spur gebracht worden. Vier Fahrgäste wurden bei dem Unfall leicht verletzt, wie die Polizei Oberpfalz am Donnerstagabend mitteilte. Der Bus landete demnach seitlich in einem Graben. Der Schaden des Fahrzeugs wurde mit 120.000 Euro beziffert. Insgesamt zählte die Polizei Oberpfalz bis zum Abend rund 40 unwetterbedingte Einsätze in der Region. In Amberg traf eine herumfliegende Werbetafel ein geparktes Auto, verletzt wurde niemand.

20.25 Uhr: Auch bei Herrsching bleibt die  S-Bahn-Strecke bis Freitag gesperrt

Die Sperrung der S8-Strecke zwischen Seefeld-Hechendorf und Herrsching bleibt bis mindestens Freitag, 12 Uhr bestehen. Der Schienenersatzverkehr bleibt bestehen.

20.18 Uhr: Münchner Feuerwehr zieht Bilanz

Im Gegensatz zu der Mitte Deutschlands hat sich das Sturmtief „Friederike“ im Stadtgebiet München sehr gnädig gezeigt, berichtet die Münchner Feuerwehr. Ab 9.30 Uhr waren die Einsatzkräfte der Feuerwehr insgesamt 70 mal unterwegs, um sturmbedingte Schäden zu beseitigen. Vorwiegend handelte es sich um abgebrochene Äste auf Fahrbahnen, umgestürzte Bäume, herabfallende Dachziegel oder Einblechungen und lose im Wind flatternde Fassadenteile. Da am Abend keine weiteren Sturmalarme mehr bedient werden mussten, kann derzeit von einer merklichen Entspannung gesprochen werden. Personenschäden sind der Feuerwehr nicht bekannt, ebenso wenig kann eine Gesamtschadenssumme beziffert werden.

19.27 Uhr: THW erklärt Vorgehen in Freising

Das Technische Hilfswerk in Freising hat erklärt, wie man bei den Arbeiten mit dem losgelösten Dach des Hofmiller-Gymnasiums vorgegangen ist. Der Einsatz war offenbar alles andere als ungefährlich.

18.55 Uhr: Bahnlinie Starnberg-Tutzing bleibt gesperrt

Schlechte Nachrichten für Pendler: Die Bahnlinie Starnberg-Tutzing bleibt noch länger unpassierbar. „Auf der S6 und damit auch im Regionalverkehr der Werdenfelsbahn muss noch am Freitagfrüh mit Einschränkungen gerechnet werden“, erklärte ein Bahnsprecher am Abend auf Anfrage

17.30 Uhr: Skiflug-Quali in Oberstdorf abgesagt

Sturmtief „Friederike“ hat für eine Absage der Qualifikation für die Skiflug-WM in Oberstdorf gesorgt. Weil der Wind auf der Flugschanze im Allgäu am Donnerstagnachmittag immer heftiger wurde, musste der Weltverband FIS die Qualifikation nach mehreren Verzögerungen schließlich komplett absagen. Die Qualifikation soll nun am Freitag (14.30 Uhr) vor dem ersten Wertungssprung nachgeholt werden.

17.24 Uhr: Münchner Hauptbahnhof überfüllt

Chaos am Münchner Hauptbahnhof: Weil die Deutsche Bahn sturmbedingt den Fernverkehr eingestellt hat und es außerdem zu Verspätungen im Regionalverkehr kommt, sind viele Menschen in München gestrandet. 

Viele Zugreisende sind in München gestrandet. 

Die Haupthalle ist überfüllt, vor den Infoschaltern haben sich lange Schlangen gebildet. Die Bahnsteige sind voller Menschen. Auf der Stammstrecke kommt es durch den Sturm ebenfalls zu Verspätungen von bis zu 15 Minuten.

Warten auf den nächsten Zug: Überfüllter Bahnsteig am Münchner Hauptbahnhof. 

17.05 Uhr: Viele Feuerwehr-Einsätze im Raum Freising 

Neue Infos vom Dach des Hofmiller-Gymnasiums: Das Dach der Schule hat sich auf 25 Metern Länge gelöst, es flattert im Wind. THW und die Feuerwehr sind vor Ort und versuchen das Dach mit einer Folie und Brettern zu fixieren. 

Gefahrenmeldung aus Freising: Ein Baum ist auf die Stromleitung an der Dorfstraße in Attaching gefallen. Die Passanten sollen Abstand halten, denn der Baum berührt den Boden! In Weihenstephan lösten sich einige Dachziegel. In Haindlfing hat es ein Bushäuschen umgeweht. Aktuelle Meldungen aus Freising gibt es in diesem Live-Ticker auf merkur.de

THW und Feuerwehr auf dem beschädigten Schuldach. Der Dachabschnitt auf der linken Seite des Fotos hat sich gelöst. 

16.55 Uhr: So schaut es am Bahnhof „Starnberg See“ aus

Warten auf den Schienenersatzverkehr mit Bus und Taxi: Zwischen Starnberg und Tutzing fahren aktuell keine S-Bahnen. Eine Menschenschlange hat sich vor dem Bahnhof „Starnberg See“ gebildet. 

Gestrandete Pendler am Donnerstagnachmittag in Starnberg.

16.49 Uhr: Festtag für diesen Windsurfer

Während sich viele Zugpendler derzeit über den Sturm ärgern, nutzt dieser Windsurfer am Ammersee die Gunst der Stunde! 

Windsurfer am Ammersee am Donnerstag. 

16.45 Uhr: Hohe Verspätungen bei BOB und Meridian

Der Baum auf der Strecke zwischen  Holzkirchen und Deisenhofen wurde entfernt. Wegen der Behinderungen fielen zwei BOB-Verbindungen und die S3 nach Holzkirchen aus. Jetzt jedoch drosseln die Regionalzüge auf der Strecke das Tempo - und es kommt wieder zu massiven Verspätungen. Auch in Richtung Rosenheim, Kufstein und Salzburg.

16.25 Uhr: Lebensgefahr im Schlosspark und Englischen Garten

Nun gibt es eine Sturmwarnung für den Schlosspark und den Englischen Garten. Die Bayerische Schlösserverwaltung bittet darum, die Gartenanlagen nicht zu betreten. Es besteht Lebensgefahr! 

16.20 Uhr: Hohe Wellen am Starnberger See

Die Kollegen vom Starnberger Merkur haben ein Video auf Facebook gepostet. Wellengang an der Seepromenade:

16.15 Uhr: „Friederike-Dusche“ am Marienplatz

In der Münchner Innenstadt ist die Lage noch relativ entspannt - welche Kraft aber die Winde auch hier entwickelt haben, zeigt dieses Bild vom Marienplatz. Wer nicht aufpasst, bekommt eine kalte Dusche am Fischbrunnen.

16.10 Uhr: Stromausfälle in Freising und in Schwaig

Weder Strom noch Telefon gibt es derzeit im Freisinger Stadtteil Attaching sowie in Schwaig im Landkreis Erding. Bis 17 Uhr soll die Störung behoben sein. 

16.06 Uhr: Weiterhin kein Zugverkehr zwischen Starnberg und Tutzing möglich

Weil mehrere Bäume die Oberleitung zwischen Starnberg und Tutzing beschädigt haben, verkehren auf dieser Strecke weiterhin keine Züge. S-Bahnen aus München enden vorzeitig in Starnberg. Ein Schienenersatzverkehr ist eingerichtet. 

Dagegen ist die Strecke zwischen Pasing und Starnberg wieder befahrbar. 

15.56 Uhr: Sturm fegt Lkw von der Straße

Im Kreis Dachau kam es zu einem schweren unwetterbedingten Unfall. Zwischen Überacker und Einsbach fegte der Sturm einen Lastwagen von der Straße. Der Fahrer wurde eingeklemmt und schwer verletzt. Mehr Informationen zum Unfall hier auf merkur.de.

Unfall bei Überacker: Sturm fegt Laster von Straße - Fahrer schwer verletzt

15.50 Uhr: Regionalzüge drosseln das Tempo

Sturmtief Friederike nähert sich! Auf den Bahnstrecken München – Salzburg, München – Holzkirchen – Rosenheim sowie München – Rosenheim – Kufstein wurden die ersten Vorsichtsmaßnahmen ergriffen. Die Züge dürften nur noch mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h fahren. Dadurch kommt es zu massiven Verspätungen im Zugverkehr. 

15.43 Uhr: Bahn stellt bundesweit Fernverkehr ein

Die Deutsche Bahn stellt ab sofort ihren Fernverkehr wegen des Orkans „Friederike“ ein. 

15.26 Uhr: Dach von Freisinger Gymnasium droht abzuheben

Das Dach des Josef-Hofmiller-Gymnasiums droht abzuheben! Das Gebäude muss gesichert werden. Die Feuerwehr scheint die Lage aktuell im Griff zu haben, die Schüler wurden aus der Schule gebracht, heißt es seitens der Polizei. Die Vimystraße ist komplett gesperrt, sollten Teile vom Dach fliegen. Mehr dazu im Ticker unserer Freisinger Kollegen auf merkur.de.

15.20 Uhr: Stürmische Nacht im Kreis Erding - viele Einsätze

Der stürmische Wintereinbruch in der Nacht auf Donnerstag hat Polizei und Feuerwehren im Landkreis Erding zahlreiche Einsätze beschert. Mehr dazu hier auf merkur.de.

15.10 Uhr: Besser im Haus bleiben - auch im Kreis Starnberg!

Die Kollegen vom Starnberger Merkur posteten schon am Vormittag diesen Videoclip von gefährlich wackelnden Bäumen. Ein Waldspaziergang wäre keine gute Idee heute: 

14.32 Uhr: Bäume blockieren auch S3 und S8

Große Behinderungen im Münchner S-Bahn-Netz: Aufgrund eines Baumes in der Oberleitung ist die Strecke zwischen Seefeld-Hechendorf und Herrsching derzeit gesperrt. Bei Sauerlach ist zudem ein Baum auf das Gleis gefallen. Die Strecke zwischen Deisenhofen und Holzkirchen ist gesperrt. 

Wegen mehreren Bäumen in der Oberleitung zwischen München-Pasing und Tutzing ist derzeit zwischen München-Pasing und Tutzing kein Zugverkehr möglich.

13.53 Uhr: Feuerwehr aus Olching postet Video von Einsatz

In Olching (Kreis Fürstenfeldbruck) droht ein Baum zu fallen. Ein weiterer ist bereits zu Boden gegangen. Die Feuerwehr des Ortsteils Esting postete am Mittag dieses Video vom Einsatz: 

13.10 Uhr: Baum stürzt auf Oberleitung der S6

Erste Sturmbehinderung im S-Bahn-Verkehr in München: Ein Baum ist auf dem Streckenabschnitt Gauting-Planegg auf die Oberleitung gestürzt. Die Linie S6 kann in diesem Bereich derzeit nicht fahren. Mehr dazu in unserem S-Bahn-Ticker für München.

12.10 Uhr: Liftbetrieb am Sudelfeld fast vollständig eingestellt

Wegen des Sturms haben im Skigebiet Sudelfeld alle Lift-Anlagen, mit Ausnahme des Wedellifts, Hotellifts und Kinderland, den Betrieb eingestellt. 

10.25 Uhr: Oberfranken bereitet sich auf Sturm vor

Auf Grund der Sturmwarnung  entfällt der Nachmittagsunterricht für Oberfrankens Schüler: Wegen des Sturms „Friederike“ hat die Regierung von Oberfranken alle Unterrichtsstunden ab 12 Uhr abgesagt, wie ein Sprecher am Donnerstag mitteilte. Schüler, die keine Betreuung am Nachmittag haben, könnten aber an den Schulen bleiben, hieß es weiter. In der Stadt und im Landkreis Hof sowie im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge war der Unterricht am Donnerstag komplett ausgefallen. In Hof wurden zudem vorsorglich alle städtischen Turnhallen im Stadtgebiet geschlossen. 

9.55 Uhr Sturmböen am Ammersee

Die Kollegen vom Starnberger Merkur berichten, dass mittlerweile am Ammersee Böen von Windstärke 8 gemessen wurden. Am Starnberger See war es bisher ruhiger. Mehr dazu hier im regionalen Starnberg-Ticker auf merkur.de.

9.04 Uhr: Sturmböen von 80-100 km/h im Flachland möglich

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt, dass es an diesem Donnerstag in vielen Teilen des Landes Sturmböen mit Geschwindigkeiten von 80 bis 100 Kilometern pro Stunde geben könnte. In den Gebieten die von der amtlichen Unwetterwarnung betroffen sind, rät der DWD sich nicht im Freien aufzuhalten.

Zwischen Rhön und Fichtelgebirge kann es auch zu orkanartigen Böen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 115 Stundenkilometern kommen, auf den Alpengipfeln werden bis zu 150 Stundenkilometer erwartet. Dazu warnen die Wetterexperten besonders am Morgen vor Glätte. Je nach Höhenlage soll es zudem regnen oder schneien.

7.42 Uhr: Über 100 wetterbedingte Autounfälle

Infolge des Wetters verzeichnete die bayerische Polizei in der Nacht zum Donnerstag im nördlichen Schwaben und im nördlichen Oberbayern mehr als 100 Autounfälle, bei denen fünf Menschen leicht verletzt wurden. Die Polizei wies daraufhin, dass Unfälle nicht durch schlechte Witterung, sondern durch nicht angepasste Fahrweise ausgelöst würden.

Video: Wettervorhersage

 Lawinengefahr Stufe 4

Der Bayerische Lawinenwarndienst meldet für den bayerischen Alpenraum eine große Lawinengefahr der Stufe 4. In tieferen Lagen lösen sich vermehrt Nassschneelawinen von selbst. Detailliertere Informationen erhalten Sie in unserem Lawinen-Ticker.

6.52 Uhr: Amtliche Unwetterwarnung für mehrere Landkreise

Für dieLandkreise Weilheim-Schongau, Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach, Rosenheim, Traunstein, Bad Reichenhall und Berchtesgadener Land liegen amtliche Unwetterwarnungen vor. Laut Deutschem Wetterdienst kann es oberhalb von 2000 Metern Orkanböen mit Geschwindigkeiten um 120 km/h aus westlicher Richtung geben. In exponierten Lagen muss sogar mit extremen Orkanböen bis 160 km/h gerechnet werden. Der Deutsche Wetterdienst rät sich nicht im Freien aufzuhalten.

6.38 Uhr: Wegen Sturmtief Friederike: Flugausfälle in München

Wegen des aufziehenden Unwetters entfallen am Flughafen München Flüge der Lufthansa und anderer Fluggesellschaften. Ebenso kann es zu Verspätungen kommen. Wie wetter.de meldet besteht für den Flughafen Sturmgefahr ab Windstärke 8.

Auf der Homepage des Flughafen München können Sie überprüfen, ob Ihr Flug verspätet ist oder annulliert wurde. München wappnet sich derzeit gegen den Schnee und die Glätte: Am Donnerstag sollen Sturmböen mit bis zu 90 Stundenkilometer durch die Stadt sausen. 

6.24 Uhr: Schulausfall in Hof und im Landkreis Wunsiedel

In der Stadt und im Landkreis Hof sowie im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge fällt am Donnerstag witterungsbedingt der Unterricht aus. Das teilten das Schulamt Hof und das Landratsamt Wunsiedel am Mittwochabend mit. Grund ist der nahende Sturm „Friederike“, der am Donnerstag über Teile Deutschlands zieht. Sollten Kinder und Jugendliche dennoch zu ihrer Schule kommen, würden sie betreut, teilte das Schulamt Hof weiter mit.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes ist in Bayern verbreitet mit Sturm zu rechnen, der Windgeschwindigkeiten zwischen 80 und 100 Stundenkilometern mit sich bringt. Zwischen Rhön und Fichtelgebirge sind auch 115 Stundenkilometer möglich. Eine geringere Wahrscheinlichkeit dafür bestehe auch im westlichen Alpenvorland. Auf den Bergen weht der Wind mit Orkanböen um 120 km/h, auf den höchsten Alpengipfeln sind Spitzen um 150 km/h zu erwarten.

Die Lage am Mittwoch, 17. Januar

Der Deutsche Wetterdienst hat aktuell für die Region München, das Alpenvorland und das Oberland zwei amtliche Warnungen auf ihrer Internetseite. Gewarnt wird bis 22 Uhr am Mittwochabend weiterhin vor Sturmböen sowie vor Glätte. 

Bis Donnerstagmorgen, 8 Uhr, muss oberhalb von 400 Metern mit Gläte durch überfrierende Nässe sowie geringfügigen Schneefall gerechnet werden.

13.56 Uhr: Querstehender Lkw legte B472 lahm

Autofahrer im ganzen Miesbacher Landkreis haben den Wintereinbruch am Mittwochmorgen deutlich zu Spüren bekommen. Die Polizei musste unter anderem die B472 Höhe Müller am Baum gegen 9.45 Uhr komplett sperren. Der Grund: Ein rumänischer Lkw schaffte die Steigung Richtung Miesbach bei schneeglatter Fahrbahn nicht und hing quer. Mehr Infos zur Lage im Raum Miesbach/Tegernsee finden Sie hier auf merkur.de

Schneesturm über dem Habererplatz in Miesbach:

13.49 Uhr: Massenkarambolage im Schneegestöber 

Bei einer Massenkarambolage mit 15 Fahrzeugen sind am Mittwoch auf der A93 bei Bad Abbach (Kreis Kelheim) drei Menschen leicht verletzt worden. Die Wagen, darunter zwei Laster, seien bei Schneegestöber ineinander geraten, sagte ein Polizeisprecher. Die Autobahn wurde in Fahrtrichtung Regensburg für die Bergungsarbeiten gesperrt.

12.58 Uhr: Exklusiv-Prognose von Wetterexperte Dominik Jung

Gegenüber unserer Redaktion konnte Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net für München und Oberbayern leichte „Friederike“-Entwarnung geben: „München liegt eher am Rand des Sturmgeschehens, nicht mittendrin“, so Jung. Auch am Donnerstag werde es zwar nochmal windig oder zwischenzeitlich mal stürmisch werden, „aber das ist alles nicht so dramatisch“, beruhigte der Wetterexperte. 

Noch bis Freitag müssten wir in der Region mit teilweise kräftigen Winden rechnen, es werde auch weiterhin zwischenzeitlich Schnee und Schneeregen fallen. Am Wochenende soll es laut der Prognose von Jung mit 1-2 Grad ziemlich kühl werden, es könne auch kräftiger schneien. Lange bleibt der Schnee aber auf Grund der Plusgrade nicht liegen. Zumal es zum Wochenbeginn dann wieder mit 6 Grad deutlich wärmer wird. 

Wetterexperte Jung wagte auch einen Ausblick bis zum Monatsende: Einen richtigen Wintereinbruch soll es demnach nicht geben, die Temperaturen bewegen sich zwischen 3 bis 5 Grad. 

12.13 Uhr: A8 am Irschenberg wieder befahrbar - am Chiemsee noch nicht

Zwischenzeitlich musste die A8 in Richtung München in der Leitzachsenke auf Grund des starken Schneefalls gesperrt werden. Der Winterdienst hat nun ganze Arbeit geleistet - der Verkehr kann mittlerweile wieder langsam rollen, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd über Twitter mit. 

Verkehrsbehinderungen gibt es auf der A8 derzeit noch zwischen Frasdorf und Bernau in Richtung Salzburg. Seit 11 Uhr ist die Strecke hier gesperrt, voraussichtlich bis zum frühen Nachmittag.  Am Chiemsee sei die Fahrbahn teilweise eisglatt gewesen, Schwertransporte seien in die Leitplanken gerutscht, berichtete ein Sprecher der Verkehrspolizei Rosenheim auf dpa-Anfrage. 

Am Mittwochvormittag war die A8 zudem bei Bad Reichenhall im Bereich des Angerer Bergs für etwa eine Dreiviertelstunde in Richtung München gesperrt. Die Verkehrspolizei Traunstein begründete die Sperrung mit dem Schneefall und liegengebliebenen Lkw. Die Autofahrer sollten eine Gasse für Räum- und Streufahrzeuge freihalten.

11.20 Uhr: Weiterhin amtliche Warnungen

Auch wenn der Himmel am Vormittag über München aufklart, gibt es weiterhin aktuelle amtliche Warnungen des Deutschen Wetterdienstes. Bis Mittwochabend, 22 Uhr, warnt der DWD in der Region vor Sturmböen bis zu 85 km/h. Bis zum Nachmittag gibt es eine amtliche Warnung vor Schneefall, in Alpennähe auch vor Schneeverwehungen. 

10.21 Uhr: Reihenweise schneebedingte Unfälle im Kreis Starnberg

Die Glätte sorgt für reihenweise Unfälle: Am nördlichen Starnberger See ereigneten sich binnen 90 Minuten sechs Unfälle. In Pöcking stand ein Schulbus quer. Auf der A95 bei Mörlbach fuhren drei Fahrzeuge aufeinander, glücklicherwseise wurde niemand verletzt, der Stau aber reichte kilometerweit nach Süden. Mehr zu der Unfallserie im Raum Starnberg lesen Sie auf merkur.de.

Der Winterdienst kommt nach den kurzen, aber heftigen Schneefällen kaum hinterher.

10.05 Uhr: Aktuelle Verkehrslage - Vorsicht glatte Straßen!

Laut den aktuellen Gefahrenmeldungen auf Bayerns Straßen kommt es auf der B472 derzeit zu Behinderungen in beide Richtungen zwischen Bad Tölz und Irschenberg. Der Grund: Glatte Straßen und der Einsatz von Schneepflügen. Auch auf der A95 ist Vorsicht geboten: Die Autobahn ist in beiden Richtungen zwischen dem Anschluss zur B2 und Sendling-Süd schneebedeckt und sehr glatt. Eine interaktive Verkehrskarte  für den Freistaat findet man hier auf der Seite br.de.

9.50 Uhr: Schneeglätte-Unfall im Leitzachtal

Am frühen Mittwochmorgen kam es bereits zu einem schweren Unfall auf schneeglatter Fahrbahn in der Region. Ein 19-Jähriger aus Hundham prallte mit seinem Ford Focus gegen einen Baum. Laut Polizei war er bei den Witterungsbedingungen zu schnell unterwegs. Einen ausführlichen Bericht zum Unfall lesen Sie hier auf merkur.de.

9.44 Uhr: Schneetreiben auch Thema im Netz 

Zuerst wurde es nicht hell am Morgen, dann fiel reichlich Schnee in der Landeshauptstadt. Auch ein großes Thema im Netz: 

Der Winter ist zurück in München. #münchen #munich #bayern #schnee #snow #winter

Ein Beitrag geteilt von Martin Langenberg (@martinlangenberg) am

8:25 Uhr: S 1 bleibt in Feldmoching stehen

8.20 Uhr: Ungemütlicher Wintertag wird erwartet

Die Bayern erwartet am Mittwoch ein ungemütlicher Tag mit eisigem Wind sowie Regen, Graupelschauern oder Schnee. In München hat es bereits am Morgen angefangen zu schneien. Dazu werden Temperaturen von null bis fünf Grad erwartet, wie ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mitteilte. Im Allgäu könne örtlich bis zu einem halben Meter Neuschnee fallen. Auf den Gipfeln in den Alpen und den Mittelgebirgen werden schwere Sturmböen mit bis 100 Stundenkilometern erwartet.

Am Münchner Hauptbahnhof hat der Schnee schon am Morgen eingesetzt.

Am Donnerstag soll dann ein Sturmtief über Deutschland hinwegziehen und auch den Norden Bayerns erreichen. Die Wetterexperten erwarten teils schwere Sturmböen im Flachland mit bis zu 90 Stundenkilometern, auch Orkanböen bis zu 110 Kilometern pro Stunde sind möglich. 

Auch der S-Bahn-Verkehr ist beeinträchtigt. Welche Linien ausfallen oder Verspätung haben - die Infos in unserem S-Bahn-Ticker.

dpa/vf/Video: Glomex

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