Hochwasser am Alpenrand
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Am Alpenrand rückten die Einsatzkräfte wegen Hochwassers aus.

Hochwasser-Gefahr im Freistaat

Heftiges Sturmtief hält Bayern in Atem: Baum kracht auf fahrendes Auto

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  • Katharina Haase
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  • Lukas Schierlinger
    Lukas Schierlinger
  • Katarina Amtmann
    Katarina Amtmann
  • Laura Forster
    Laura Forster

Aufgrund starker Regenfälle kommt es in Bayern gebietsweise zu Hochwasser. Nun kommt noch Sturm hinzu. KATWARN löste bereits aus.

  • Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat mehrere Warnungen für ganz Bayern ausgesprochen.
  • Die Warnapp Katwarn hat am Montagabend (3. Februar 2020) nochmals ausgelöst.
  • In der Nacht auf Dienstag fegte ein Sturmtief über Teile Bayerns.

Update vom 5. Februar: Anfang der Woche zog Sturmtief Petra über Bayern und sorgte in Teilen des Freistaats für Chaos. Jetzt warnt der Deutsche Wetterdienst erneut - vor fünf Dingen gleichzeitig, die eindringlichste Warnung gilt Orkantief Sabine, das zum Anfang der Woche den Berufsverkehr lahmlegen könnte.

Sturmtief Petra sorgt für Chaos: Einsatzkräfte der Feuerwehr gefordert

Update von 12.17 Uhr: Im Landkreis Erding hat Sturmtief Petra für Chaos gesorgt. Dreitägiger Dauerregen sorgte dafür, dass die Einsatzkräfte der Feuerwehren fast im Minutenrhytmus gefordert waren, wie Merkur.de* berichtet.

Der Starkregen hat in ganz Bayern die Flüsse anschwellen lassen. Größere Überschwemmungen werden aber wohl ausbleiben, wie der Bayerische Hochwassernachrichtendienst am Dienstag mitteilte.

Sturmtief Petra fegt über Bayern hinweg - Baum kracht auf fahrendes Auto

Update von 11.13 Uhr: Sturmtief Petra hat auch im Landkreis Freising für Chaos gesorgt. Bäume stürzten um, Züge und Flüge fielen aus. Doch es gibt auch gute Nachrichten, wie Merkur.de* berichtet.

Auch in Augsburg gab es aufgrund des Dauerregens Chaos. Weil die Grund- und Mittelschule in Fischach nicht mehr sicher erreicht werden kann, findet am Dienstag kein Unterricht statt. Betroffen ist laut der Augsburger Allgemeinen auch der Fischacher Kindergarten St. Michael.

Im Landkreis Traunstein wurde ein fahrendes Auto von einem umstürzenden Baum getroffen. Ersten Berichten zufolge wurde dabei niemand verletzt. Die Straße wurde für die Aufräumarbeiten gesperrt.

Ein Wagen wurde im Landkreis Traunstein von einem umstürzenden Baum getroffen

Noch ist es teilweise sonnig im Freistaat, doch am Freitag steigt das Gewitterrisiko. Es drohen Sturmböen, Dauerregen und sogar Hagel. Auch in München wird es ungemütlich.

Donau führt Hochwasser: Pegel steigt weiter

Update von 10.21 Uhr: Die Donau führt am heutigen Dienstag im Landkreis Kelheim Hochwasser. Grund sind die Schneeschmelze und andauernde Regenfälle. Ein Biergartengelände sowie Wiesen und Wege sind überschwemmt. Meldestufe eins ist bereits überschritten, der Pegel steigt allerdings noch weiter an. Bis zum Mittwoch sind die Meldestufen drei bis vier erwartet. Am Kloster Weltenburg baute die Feuerwehr bereits am Abend den Hochwasserschutz auf, um das historische Gebäude zu schützen.

Im Landkreis Kelheim kam es zu Überschwemmungen. Betroffen war unter anderem ein Biergartengelände.

Sturm und Dauerregen haben auch im Landkreis Miesbach für Unruhe gesorgt. Der Tegernsee ist über die Ufer getreten. (Merkur.de*)

Lesen Sie auch: Wetter in Deutschland: „Tiefdruck-Rennbahn“ kommt - Wetterexperte warnt

Wetter in Bayern: Sturmtief sorgt bei Rettungskräften für Arbeit

Update von 9.47 Uhr: Das Sturmtief, das in der Nacht über Teile Bayerns fegte, sorgte für reichlich Arbeit bei den Rettungskräften - auch im Landkreis Weilheim-Schongau. Ein Baum krachte dort auf ein parkendes Auto, wie Merkur.de* berichtet.

Deutscher Wetterdienst warnt vor „orkanartigen Böen“ in Bayern

Update von 8.35 Uhr: Für die Nacht auf den heutigen Dienstag hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor „orkanartigen Böen“ gewarnt. In Lindau fegten die Sturmböen mit bis zu 115 km/h über die Stadt und den Landkreis hinweg. Bäume stürzten um und blockierten die Fahrbahn. Die Feuerwehren waren seit etwa drei Uhr in der Nacht im Dauereinsatz.

Ein Sturm fegte über den Landkreis Lindau, dabei stürzten Bäume um. Die Feuerwehren waren im Dauereinsatz.

Auch die Bundesstraße 16 bei Ingolstadt und die Staatsstraße 2020 im Bereich Neu-Ulm mussten gesperrt werden, wie Polizeisprecher in Oberbayern und Schwaben mitteilten. Größere Straßen waren jedoch nicht beeinträchtigt. Die Einsatzzentralen hätten mehr Einsätze erwartet. Die Sturmnacht hat aber Auswirkungen auf die öffentlichen Verkehrsmittel. Der Zugverkehr ist in Bayern vielerorts lahmgelegt.

Auch wenn die Warnung vor Orkanböen vom DWD aufgehoben wurde, drohen immer noch schwere Sturmböen. Diese sollten im Laufe des Vormittags abklingen. Auch der Dauerregen sollte nachlassen. Am Abend kam ein Mann im Landkreis Regensburg ums Leben, als er von der Straße abkam und gegen einen Baum prallte. Ob der Regen die Unfallursache war, muss noch abschließend geklärt werden. 

Die amtliche Warnung vor Windböen mit Geschwindigkeiten zwischen 50 und 60 km/h bleibt noch bis voraussichtlich 18 Uhr am Dienstagabend bestehen. An den Alpen gilt noch bis Dienstagvormittag eine amtliche Unwetterwarnung vor starkem Tauwetter, gleichzeitig warnt der DWD bis Mittwochabend um 22 Uhr vor Schneefall.

Unwetter in Bayern: Historisches Kloster von Hochwasser bedroht

Update 4. Februar, 6.05 Uhr: Noch bis 7 Uhr gilt eine Warnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Diese prognostiziert für den südlichen Teil des Freistaates „orkanartige Böen“, die Geschwindigkeiten von bis zu 115 Stundenkilometern erreichen können. 

In Schauernähe müsse sogar mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 km/h gerechnet werden, hieß es vonseiten des DWD. 

Derweil ist das historische Kloster Weltenburg weiter vom erwarteten Hochwasser an der Donau bedroht. Der Höchststand ist für Mittwoch erwartet; der Donau-Pegel in Kelheim soll dann bei 5,80 Metern liegen - gleichbedeutend mit dem Erreichen der Meldestufe vier. 

In München gab es am Morgen aufgrund eines umgestürzten Baumes größere Probleme im S-Bahn-Verkehr.

KATWARN-Alarm in Bayern: DWD sagt schwere Unwetter voraus - Sturm und Wassermassen

Update von 18.55 Uhr: Aufgrund der bedrohenden Lage durch die anhaltenden Regenfälle und kräftige zu erwartende Winde hat die Katastrophen-Warnapp Katwarn nun für einige Teile Bayerns ausgelöst. Zu den bislang in Südbayern und im Bayerischen Wald gemessenen Mengen von 40 bis 80 Litern Regen pro Quadratmeter kommen bis Dienstagvormittag weitere 10 bis 20, an den Alpen nochmals 30 bis 50 Liter hinzu.

Zudem frischt der Wind stark auf. In der Nacht zum Dienstag werden im Alpenvorland schwere Sturm- oder orkanartige Böen um 100 km/h, in höheren Lagen Orkanböen um 120 km/h erwartet. Auch auf den Gipfeln der Alpen und des Bayerischen Waldes ist mit schweren Sturm- und orkanartigen Böen zu rechnen. Auf hohen Alpengipfeln zeitweise, in der Nacht zum Dienstag vermehrt Orkanböen um 150

Update von 17.50 Uhr: Der starke Regen zeigt erste Wirkungen. Bäche schwellen an, einige Keller und Unterführungen sind vollgelaufen. Für die Nacht auf Dienstag kündigt der Wetterdienst die Gefahr von Orkanböen an. Auch im oberbayerischen Landkreis Fürstenfeldbruck kommt es aufgrund des heftigen Wetters zu erheblichen Unwetterschäden und daraus folgenden Warnungen.

Update von 14.42 Uhr: In der Nacht zum Dienstag werden im Süden Bayerns schwere Sturm- und Orkanböen erwartet. Betroffen seien vor allem Schwaben, Oberbayern, Niederbayern und die Oberpfalz. Das teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montag mit.

In exponierten Lagen und im Berggebiet müsse sogar mit Orkanböen bis 120 Kilometern pro Stunde gerechnet werden. Diese Windstärke könne in der Nacht auch im Tiefland auftreten. Bäume können entwurzelt werden, Äste oder Dachziegeln könnten herabstürzen. Gegenstände im Freien sollten möglichst gesichert werden. Die Warnung gilt bis Dienstagvormittag um neun Uhr.

Bayern droht eine unruhige Nacht. Der Deutsche Wetterdienst hat mehrere Warnungen herausgegeben.

Lawinengefahr in den bayerischen Alpen: Dauerregen hat Auswirkungen

Außerdem warnen die Behörden vor einer erheblichen Lawinengefahr in den bayerischen Alpen. Bereits ein einzelner Skifahrer könnte in den Hochlagen Schneebrettlawinen auslösen, wie die Lawinenwarnzentrale mitteilte. Grund seien frische Triebschneeansammlungen, deren Schneemassen bereits bei einer geringen Zusatzbelastung abgleiten können. Die Gefahr sei auch an Steilhängen groß. Dort müsse mit Lawinen gerechnet werden, die sich selbst auslösen. 

Der Lawinenwarndienst rief deshalb in mehreren bayerischen Gebieten die Warnstufe drei aus. Betroffen sind die Allgäuer, Ammergauer, Werdenfelser, Chiemgauer und Berchtesgadener Alpen sowie die Bayerischen Voralpen. Auch der anhaltende Regen hat Auswirkungen. Die Lawinengefahr droht sich dadurch zu erhöhen. Dringt das Wasser bis auf den Boden durch, können Schneedecken auf dem glatten Untergrund leicht abgleiten. Eine Kaltfront bringt am Dienstag Neuschnee - was wiederum zu frischem Triebschnee und damit anhaltender Lawinengefahr führt.

Dauerregen in Deutschland zeigt Auswirkungen: Behörde verschärft Warnung

Update von 11.23 Uhr: Der Dauerregen in Bayern zeigt erste Auswirkungen. Keller und Unterführungen laufen voll, Bäche schwellen an. So geschehen im Landkreis Fürstenfeldbruck. Doch auch andernorts drohen in Bayern Überschwemmungen. Für den Landkreis Kelheim hat das Wasserwirtschaftsamt Landshut eine „Hochwasserwarnung vor Überschwemmungsgefahr für bebaute Gebiete“ herausgegeben. Die Pegel werden am Montagnachmittag deutlich ansteigen. 

Am Dienstag wird die Donau dort voraussichtlich Meldestufe 3 überschreiten. Das bedeutet, dass einzelne bebaute Grundstücke oder Keller überflutet werden können oder Straßensperrungen drohen. Auch ein Einsatz der Wasser- oder Dammwehr könnte erforderlich werden. Nach derzeitiger Prognose muss am Mittwoch dann sogar mit dem Erreichen der Meldestufe 4 gerechnet werden. Dabei könnten bebaute Gebiete in größerem Umfang überflutet werden.

Für weite Teile Bayerns gelten auch bereits Hochwasserwarnungen vor Ausuferungen und Überschwemmungen, beispielsweise rund um Bayreuth oder Kempten. Auch der Deutsche Wetterdienst warnt vor unwetterartigem Dauerregen in Bayern.

Video: Alpbach am Tegernsee - heftige Strömung nach Dauerregen

Bayern-Wetter: Deutscher Wetterdienst warnt vor unwetterartigem Regen

Update 3. Februar, 7.30 Uhr:Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erklärte am Montag, es könne in ganz Bayern zu unwetterartigem Dauerregen kommen. Besonders in Alpennähe könnten bei Tauwetter und Temperaturen bis 13 Grad Seen und Flüsse über die Ufer treten.

Der Hochwassernachrichtendienst Bayern rechnete mit Überschwemmungen im Allgäu und im östlichen Alpenbereich. Im Laufe des Vormittags könnte nach DWD-Angaben für den Zulauf der Iller im Allgäu und an der Oberen Donau in Neu-Ulm die Warnstufe drei erreicht werden, was überschwemmte Keller und Beeinträchtigungen im Verkehr zur Folge haben könnte. Auch in den kommenden Tagen soll es zu starken Schauern kommen - gebietsweise fällt Schnee.

Schwere Unwetter über Bayern: Katwarn-Warnung ausgesprochen

Update von 16.39 Uhr: Von Sonntag bis Dienstag warnt der Deutsche Wetterdienst vor einer absoluten Extremwetter-Lage. Schwere Unwetter und Dauerregen kommen auf Bayern zu. Besonders hart wird es das Alpenvorland treffen, doch auch im Rest des Freistaats wird es extrem ungemütlich. 

Wegen des Dauerregens warnt der DWD, dass bis Dienstag bis zu 90 Liter Regen pro Quadratmeter fallen können. In Staulagen könnten es sogar bis zu 120 Liter werden. Dazu kommen heftige Sturmböen.

Wegen des Windes wird vor etwa herunterfallenden Ästen gewarnt. Wegen des Regens und der Schneeschmelze wegen milderer Temperaturen in den Alpen können Flüsse und Bäche über die Ufer treten. Auch Straßen könnten überschwemmt werden und es könnte zu Erdrutschen kommen. In den Alpen selbst steigt wegen des Wetters auch die Lawinengefahr. 

Update von 15.16 Uhr: Am Morgen hat die App Katwarn ausgelöst und in Bayern vor einer Extremwetterlage gewarnt. Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat amtliche Warnungen herausgegeben. München befindet sich mitten im roten Bereich. Es drohen Unwetter mit ergiebigem Dauerregen. Dabei werden zwischen 70 und 90 Liter pro Quadratmeter erwartet. Die Warnung gilt bis Dienstagmorgen.

Im Rest Bayerns gelten Warnungen vor Sturmböen (gültig bis Montagmorgen) und Dauerregen bis zum Dienstagmorgen. In den Kreisen Traunstein, Rosenheim, Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Ostallgäu, Lindau und Weilheim-Schongau droht außerdem starkes Tauwetter.

Am Morgen hat die Warn-App Katwarn in Bayern vor einer Extremwetterlage gewarnt. Auch der Deutsche Wetterdienst warnt.

Warn-App Katwarn löst aus: Bayern droht Extremwetterlage

Update vom 2. Februar, 8.41 Uhr: Soeben hat die Warn-App Katwarn für Bayern ausgelöst. Es droht eine Extremwetterlage. Für Teile Bayerns wird vor ergiebigem Dauerregen gewarnt. München liegt mitten im roten Bereich. Aber auch das Umland sowie Augsburg oder das Gebiet um Passau sind von der Warnung betroffen. Diese gilt bis Dienstag.

Stürmische Nacht in Bayern: Feuerwehr muss zu zahlreichen Einsätzen ausrücken

Update vom 2. Februar, 8.22 Uhr: In der Nacht auf den heutigen Sonntag war es stürmisch. Wegen des starken Windes und Regens musste die Feuerwehr beispielsweise rund um Nürnberg zu zahlreichen Einsätzen ausrücken. Den Angaben zufolge stürzten etliche Bäume um, vereinzelt standen auch Keller unter Wasser. 

Im Stadtgebiet Nürnberg, in Fürth und in Erlangen verzeichnete die Feuerwehr insgesamt 27 Einsätze wegen des Wetters. Verletzt wurde niemand. In Nürnberg suchten Einsatzkräfte nach einer Person, die angeblich unter einem Baum eingeklemmt wurde. Diese Meldung habe sich jedoch nicht bestätigt.

Auch für den heutigen Sonntag gibt es zahlreiche Warnungen vom Deutschen Wetterdienst (DWD). So warnt der DWD in den Kreisen Berchtesgadener Land, Garmisch-Partenkirchen und Oberallgäu bis zum Dienstagmorgen vor Orkanböen. In den Kreisen Freyung-Grafenau, Deggendorf, Straubing-Bogen, Cham, Regen, Bayreuth und Wunsiedel gilt die Warnung vor Orkanböen bis Montagmorgen um drei Uhr. Für weite Teile Bayerns liegt laut DWD eine Warnung vor Sturmböen vor. Die Temperaturen betragen sieben bis 14 Grad.

Wetter-Warnung vor Sturm in ganz Bayern am Samstag

Update vom 1. Februar, 7.01 Uhr: Aktuell liegt eine Warnung des Deutschen Wetterdienstes für ganz Bayern vor. Es kommt zu Sturmböen.

Es treten oberhalb 1500 m Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 85 km/h (24m/s, 47kn, Bft 9) aus südwestlicher Richtung auf.

Drunter treten Windböen mit Geschwindigkeiten zwischen 50 km/h (14m/s, 28kn, Bft 7) und 60 km/h (17m/s, 33kn, Bft 7) aus südwestlicher Richtung auf. In exponierten Lagen muss mit Sturmböen um 70 km/h (20m/s, 38kn, Bft 8) gerechnet werden.

Update vom 31. Januar: Bereits in den vergangen Tagen stürmte es in Bayern. Und es geht auch am heutigen Freitag so weiter. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt bis 18 Uhr vor schweren Sturmböen. Betroffen sind die Kreise Berchtesgadener Land, Traunstein, Rosenheim, Miesbach, Weilheim-Schongau, Ostallgäu und Oberallgäu. 

Die Warnung gilt ebenso für Freyung-Grafenau, Deggendorf, Straubing-Bogen, Regen, Cham, Bayreuth und Wunsiedel. Im Rest des Freistaats liegt eine amtliche Warnung vor Windböen bis 18 Uhr vor. Die Temperaturen betragen zum Start ins Wochenende 9 bis 15 Grad. In den nächsten Tagen soll es laut DWD ähnlich mild bleiben. Deshalb ruft der Lawinendienst Bayern für die Allgäuer, die Werdenfelser und die Berchtesgadener Alpen eine „erhebliche“ Lawinengefahr aus. Das entspricht der dritten von fünf Warnstufen.

Deutscher Wetterdienst warnt: Sturmböen und Glätte in Bayern

Update vom 30. Januar: Auch am heutigen Donnerstag liegen Warnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vor. So warnt der DWD nahezu in ganz Bayern bis circa 10 Uhr vor Glätte. Einzig für die Stadt Erlangen liegt keine Warnung vor.

In den Kreisen Berchtesgadener Land, Garmisch-Partenkirchen, Oberallgäu, Freyung-Grafenau, Straubing-Bogen, Regen, Deggendorf, Cham, Bayreuth und Wunsiedel drohen bis 20 Uhr Sturmböen. Im Laufe des Tages klettern die Temperaturen im Freistaat laut DWD teilweise auf bis zu 11 Grad. Wegen der milden Temperaturen ruft der Lawinendienst Bayern für die Allgäuer, die Ammergauer und die Berchtesgadener Alpen eine „erhebliche“ Lawinengefahr aus. Das entspricht der dritten von fünf Warnstufen.

Nach Katwarn-Warnung: Auch Deutscher Wetterdienst warnt

Update vom 29. Januar: Für den heutigen Mittwoch hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) mehrere Warnungen herausgegeben. In den Kreisen Berchtesgadener Land, Traunstein, Rosenheim, Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Ostallgäu und Garmisch-Partenkirchen warnt der DWD vor Schneefall. Die Warnung gilt bis Mittwochmorgen um 10 Uhr. Außerdem wird bis Mittwochabend um 21 Uhr vor starken Sturmböen gewarnt.

Für den Kreis Weilheim-Schongau wird ebenfalls vor Schneefall und bis 21 Uhr vor Sturmböen gewarnt. Für die Kreise Landsberg am Lech und Oberallgäu wird nicht nur bis heute Abend um 21 Uhr vor Sturmböen gewarnt, sondern am Mittwochvormittag auch vor Glätte und Schneefall. Doch auch für den kompletten Rest Bayerns gelten Warnungen. Besonders im Osten Bayerns drohen schwere Sturmböen, beispielsweise in den Kreisen Regen, Cham und Bayreuth. In ganz Bayern droht es am Vormittag außerdem glatt zu werden.

Wetter-Warnung für Bayern: Katwarn warnt vor Esiregen, Graupel und Windböen

Ursprungsartikel vom 28. Januar

München - Ob der lang ersehnte Schnee nun endlich kommt? Wohl eher nicht, wenn man nach dem Deutschen Wetterdienst geht. Dafür ziehen bald Eisregen, Graupel und starke Windböen über Bayern. Der Deutsche Wetterdienst hat per App „Katwarn“ ausgelöst. Acht Landkreise in Alpennähe sind besonders betroffen. 

Katwarn warnt darin vor „Extremwetter“ in Bayern. Orkanböen sind in höheren Lagen möglich.

„Katwarn“-Alarm: Deutscher Wetterdienst warnt vor starken Unwettern in Bayern

Die Warnung kommt vom Deutschen Wetterdienst. Der Deutsche Wetterdienst warnt am Dienstag, 28. Januar, vor Sturmböen mit hohen Geschwindigkeiten

Diese können bis zu 85 Kilometer pro Stunde erreichen. Vor allem die Ortschaften in Bayerns Süden sind betroffen. Dort erwartet der DWD oberhalb von 1500 Meter sogar orkanartige Böen mit 100 Kilometer oder auch 120 Kilometer pro Stunde. „Achten Sie besonders auf herabfallende Gegenstände“, teilten die Meteorologen auf der Website des DWD mit. Betroffen sind vor allem die Landkreise Oberallgäu, Marktoberdorf, Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz, Miesbach, Rosenheim, Traunstein, Berchtesgadener Land.

Die Warnung gilt den gesamten Dienstag (28. Januar).

Das Wetter in Deutschland lässt sich als Durchschnitt vieler Werte beschreiben: Temperaturen, Niederschlag, Windstärke, Sonnenstunden und mehr.*

Deutscher Wetterdienst warnt vor Glatteis in Niederbayern und in Alpentälern

Doch nicht nur am Alpenrand wird es laut DWD ungemütlich, in ganz Bayern soll sich die Lage ändern. Vor allem in Niederbayern und in Alpentälern ist Glatteis durch gefrierenden Regen möglich. Auch Gewitter können auftreten. Die Temperaturen bleiben jedoch mild. Drei bis neun Grad erwartet der DWD. 

Am nächsten Tag, Mittwoch, 29. Januar, soll es immer noch stark bewölkt bleiben. Starke Böen ziehen weiterhin übers Land. Die Sonne scheint nur in vereinzelten Teilen Bayerns.

Schnee oder doch kein Schnee? Schneeprognosen und Schneevorhersagen sind für einige Winterfans oft enttäuschend. Woran liegt das eigentlich?*

Hinweis: ACHTUNG! Hinweis auf mögliche Gefahren: Es können zum Beispiel Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände. Schließen Sie alle Fenster und Türen! Sichern Sie Gegenstände im Freien! Halten Sie ins besondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen. Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien.

Das Wetter in München und Bayern mit den Wetteraussichten für die nächsten Tage auf Merkur.de.

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mit dpa

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