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Der Holocaust-Überlebende Max Mannheimer ist letztes Jahr im September verstorben.

Appell des Vorsitzenden der Sudetendeutschen

Posselt: Benennt Straßen nach Max Mannheimer!

München - Die Stadt Bad Aibling hat abgelehnt, eine Straße nach Max Mannheimer zu benennen. Der Sprecher und Bundesvorsitzende der Sudetendeutschen Landsmannschaft, Bernd Posselt, nimmt dies zum Anlass für einen Appell an Bayerns Kommunen. 

In einer Pressemeldung forderte Posselt die Kommunen auf, repräsentative Straßen und Plätze nach dem Schriftsteller und Maler Max Mannheimer zu benennen, der im vergangenen Jahr verstorben ist. 

Mannheimer stammte aus dem nordmährischen Neutitschein. Seine Familie wurde im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau ermordet, er selbst überlebte nur knapp. Mannheimer engagierte sich als Vorsitzender der Lagergemeinschaft des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau und in der Sudetendeutschen Landsmannschaft, die ihn 2012 mit ihrem Europäischen Karlspreis ehrte. 

Posselt nannte Mannheimer eine herausragende Persönlichkeit des „vierten bayerischen Stammes“, der allein schon mit seinem Lebensmotto „Ich kann nicht hassen“ ein unvergängliches Vorbild für die Jugend sei. In Bad Aibling (Kreis Rosenheim) streitet sich der Stadtrat seit Monaten um die Benennung einer Straße nach Max Mannheimer.

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