Südumgehung für Holzkirchen rückt näher

München/Holzkirchen - Nach fast 40-jähriger Diskussion beginnt im kommenden Frühjahr die Planung für eine Südumgehung der vielbefahrenen Bundesstraße 13 durch Holzkirchen (Landkreis Miesbach).

Obwohl das Projekt nur im sogenannten weiteren Bedarf für Bundesfernstraßen enthalten ist, hat Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) grünes Licht für die Planungen gegeben. Im Frühjahr 2010 solle mit den naturschutzfachlichen Erhebungen begonnen werden, teilte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Samstag in München mit. Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner sagte als zuständige CSU-Bundestagsabgeordnete vor Journalisten in Holzkirchen, die Südumgehung bringe für den innerörtlichen Verkehr nach Erhebungen eine Entlastung bis zu 45 Prozent.

Die 5,5 Kilometer lange Umgehungsstraße der B13 soll am südlichen Ortsrand von Holzkirchen am Waldrand entlang geführt werden und im Gebiet der Nachbargemeinde Warngau in die vom Tegernseer Tal kommende B318 münden. Beide Bundesstraßen sind vor allem an Wochenenden stark von Ausflüglern aus dem Großraum München frequentiert. Die Oberste Baubehörde rechnet mit dem Planfeststellungsbeschluss im Jahr 2013.

Etwaige Einwände von Naturschutzverbänden - auch mögliche Klagen - sollen bis 2015 behandelt werden, so dass nach den Vorstellungen der Baubehörde dann die Bagger anrollen könnten. Mit der Fertigstellung des etwa neun Millionen Euro teuren Projekts ist frühestens 2017 zu rechnen. Bereits in zwei Wochen geht eine Nordumfahrung von Holzkirchen in Betrieb.

dpa

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