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Bayerischer Jung-Radrennfahrer (17) stirbt beim Training - Team in großer Trauer: „Es ist erschütternd“

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Von: Lucas Sauter-Orengo, Manuel Bonke

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Der junge Rennradfahrer Jan Riedmann hat nach einem Unfall in Bayern sein Leben verloren. (Symbolbild)
Der junge Rennradfahrer Jan Riedmann hat nach einem Unfall in Bayern sein Leben verloren. (Symbolbild) © Frank Rumpenhorst/dpa-Bildfunk

In Bayern ist es am 2. August zu einem tödlichen Unfall gekommen. Dabei verstarb ein 17-jähriger Rennradfahrer, nachdem er beim Trainieren mit einem Auto zusammengestoßen war.

Update 3. August, 22.08 Uhr: Große Trauer beim deutschen Profi-Radrennstall Bora-hansgrohe: U-19-Fahrer Jan Riedmann aus Karbach ist nach einem Trainingsunfall am Samstag im mittelfränkischen Sugenheim an seinen schweren Kopfverletzungen gestorben. Der 17-Jährige absolvierte mit seiner Nachwuchsmannschaft Team Auto Eder Bayern eine Trainingseinheit, als ihm beim Abbiegen die Vorfahrt von einem 58-jährigen Autofahrer genommen wurde.

Nachwuchs-Radrennfahrer Jan Riedmann beim Training ums Leben gekommen

Der Gymnasiast prallte laut Polizeiangaben nahezu ungebremst in das Fahrzeug und blieb bewusstlos liegen. Der Nachwuchsfahrer kam mit dem Rettungshubschrauber und schwersten Kopfverletzungen ins Krankenhaus. Dort erlag er am Sonntag seinen Verletzungen.

„Wir bedauern Jans Verlust zutiefst und sprechen seiner gesamten Familie und seinen Angehörigen hiermit unser aufrichtiges Mitgefühl aus. Zu Ehren von Jan werden sowohl das Team Auto Eder Bayern bei seinem nächsten Rennen, als auch das Team Bora-hansgrohe bei Mailand-San Remo mit Trauerflor antreten“, teilte das Team Auto Eder via Facebook mit. Auch Bora-hansgrohe-Profi Marcus Burghardt sprach in den sozialen Medien sein Mitleid aus: „Es ist erschütternd, einen so jungen Freund aus unserer Radsport-Familie zu verlieren. Meine Gedanken sind bei seiner Familie.“

Sugenheim (Bayern): Radprofi stirbt nach Kollision - Auto nahm ihm die Vorfahrt

Ursprungsartikel vom 2. August: Sugenheim - Ein 17-jähriger Rennradfahrer hat nach einem Unfall im mittelfränkischen Sugenheim sein Leben verloren. Ein 58 Jahre alter Autofahrer nahm dem Radsportler beim Abbiegen am Samstag die Vorfahrt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Obwohl er einen Helm trug, wurde der 17-Jährige bei dem Unfall so schwer am Kopf verletzt, dass er am Sonntag im Krankenhaus starb.

Der Autofahrer soll dem jungen Rennradfahrer an der Einmündung zur Staatsstraße 2253 die Vorfahrt genommen haben. Das berichtet br24.de. Demnach fuhr der Radfahrer dann völlig ungebremst in das Auto hinein und wurde auf die Straße geschleudert, wo er schließlich bewusstlos liegenblieb. Kurze Zeit später trafen dem Bericht nach ein Rettungswagen aus Scheinfeld, ein Notarzt aus Bad Windsheim und ein Rettungshubschrauber aus Ochsenfurt ein.

Im bayerischen Sugenheim: Junger Radprofi stirbt nach furchtbarem Unfall

Demnach handelt es sich bei dem Verstorbenen um einen Radprofi, wie br24.de berichtet. Wie es weiter heißt, soll sich der junge Mann lebensgefährliche Verletzungen zugezogen haben, denen er in einem Krankenhaus dann erlag. Der Autofahrer erlitt einen Schock. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg wurde nun ein Unfallsachverständiger hinzugezogen. Die Staatsanwaltschaft will nun zur Klärung des Unfallhergangs einen Gutachter heranzuziehen. Schon am Samstag kam es in Bayern zu tödlichen Unfällen. Der Hergang gibt der Polizei Rätsel auf.

Ein Mann erfasste beim Einparken in Günzburg ein Mädchen. Die Siebenjährige starb. Angehörige bedrängten daraufhin den Autofahrer.

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