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Mit dem fränkischen Rechen vor dem Landtag in München: Die SPD-Abgordneten (v.l.) Christa Naaß, SPD-Fraktionsvorsitzende aus Mittelfranken, Christoph Rubenstein, SPD-Sprecher der oberfränkischen Abgeordneten, Volkmar Halbleit, SPD-Sprecher der unterfränkischen Abgeordneten, und Helga Schmitt-Bussinger, Sprecherin der mittelfränkischen SPD-Abgeordneten.

"Tag der Franken" ohne Franken-Fahne

Kulmbach - Am Wochenende wird der "Tag der Franken" gefeiert. Allerdings ohne das Symbol der Franken, die rot-weiße Fahne mit dem Rechen. Die Flagge ist für offizielle Anlässe nicht zugelassen.

Beim “Tag der Franken“ am Wochenende in Kulmbach bleibt die Franken-Fahne weiter außen vor. Neben den Flaggen der Bundesrepublik und des Freistaats dürfen an staatlichen Gebäuden zwar die Banner des jeweiligen Regierungsbezirks hängen, nicht aber der bezirksübergreifende fränkische Rechen, berichtete der ehemalige SPD-Landesvorsitzende Wolfgang Hoderlein.

Der Oberfranke im doppelten Sinne des Wortes kämpft seit Jahren vergeblich für die offizielle Anerkennung der Franken-Fahne. Während des Festaktes am Samstag (3. Juli) will Hoderlein nun mit einer Demonstration der besonderen Art auf sein Ziel aufmerksam machen. Ausgerüstet mit einem kleinen Leiterwagen, Frankenbier und Brotzeit will der 57-Jährige zusammen mit seinen Stammtischfreunden aus Stadtsteinach die Plassenburg erklimmen und dort provokativ mehrere Franken-Fahnen über die Brüstung hängen.

“Die CSU hat zwar vor vier Jahren im Landtag für die Einführung des “Tags der Franken“ gestimmt, hinter den Kulissen tut sie alles, um den Gedenktag an die Gründung des Fränkischen Reichskreises vor 510 Jahren zu unterlaufen“, sagte Hoderlein zur Weigerung der Staatsregierung, den fränkischen Rechen wenigstens an diesem Tag hissen zu lassen.

dpa

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