Beate Zschäpe: Verteidiger fordern maximal zehn Jahre Haft

Beate Zschäpe: Verteidiger fordern maximal zehn Jahre Haft

Tauwetter da - Hochwasser auch

Bamberg - Nach Glatteis droht nun Hochwasser: Tauwetter und Regen haben am Freitag nördlich der Donau bereits zu ersten Überschwemmungen geführt.

Nach Angaben des Hochwassernachrichtendienstes Bayern sind im Maingebiet vor allem Flüsse und Bäche in Unterfranken und dem westlichen Mittelfranken betroffen. Dort standen viele Felder und Wiesen unter Wasser. Gleiches wird von den Oberläufen der nördlichen Donauzuflüsse Wörnitz und Altmühl gemeldet.

 Auch in Oberfranken sind die Pegelstände gestiegen. Der Deutsche Wetterdienst in München sagte für den Norden Bayerns weitere ergiebige Niederschläge vorher. Bis Samstagmittag werden Regenfälle mit örtlich bis zu 20 Litern pro Quadratmeter erwartet. Die Experten rechnen daher in diesem Bereich mit weiter steigenden Wasserständen. Vereinzelt könne die Meldestufe 3 erreicht werden. Im Süden des Freistaats soll es weitgehend trocken bleiben. Vor allem im Alpenvorland sind am Wochenende nach Angaben der Meteorologen viel Sonne und Temperaturen über 10 Grad zu erwarten.

In Franken war am Freitag die Lage am kritischsten entlang des Flusses Itz im Landkreis Bamberg. Am Pegel Schenkenau, wo das Hochwasser am Freitagmittag bei über vier Metern stand, wurde die Meldestufe 3 erreicht. Die von Zuflüssen aus dem Frankenwald gespeiste Itz war damit nach Angaben des Wasserwirtschaftsamtes Kronach binnen zwei Tagen auf die doppelte Pegelhöhe angeschwollen. Mehrere Ortsverbindungsstraßen, Brücken und Fußgängerunterführungen waren überschwemmt. Die Stadt Bamberg sei hingegen vom Mainhochwasser bislang nicht betroffen, berichtete ein Stadtsprecher.

Durch das Tauwetter ist auch die Lawinengefahr in den bayerischen Alpen gestiegen. In den Allgäuer und Ammergauer Alpen herrscht nach Angaben des Lawinenwarndienstes in München vom Freitag unterhalb von 1600 Metern erhebliche Lawinengefahr und damit die Warnstufe drei auf der fünfstufigen Skala. Am Vortag galt noch die Stufe eins. Da die Schneedecke in den tiefen und mittleren Lagen immer feuchter wird, kann es örtlich auf glatten Wiesenhängen zur Selbstauslösung von Nassschneelawinen kommen. In den hohen Lagen und im übrigen bayerischen Alpenraum ist die Lawinengefahr mäßig bis gering.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Nach trüben Aussichten: So wird das Wetter am langen Wochenende
Nachdem das Wetter am Donnerstag eher regnerisch und trüb ausfiel, steigert sich die Vorfreude aufs Wochenende entsprechend der sonnigen Prognosen ins Unermessliche. 
Nach trüben Aussichten: So wird das Wetter am langen Wochenende
Polizei entfernt diesen Autobahn-Liebesgruß, doch hat dann eine viel bessere Idee
Wer würde nicht gerne den Weg zur Arbeit mit einer herzlichen Liebesbotschaft versüßt bekommen? Doch manche Dinge sind einfach nicht erlaubt. 
Polizei entfernt diesen Autobahn-Liebesgruß, doch hat dann eine viel bessere Idee
Explosion bei Schleifarbeiten: Mann fängt Feuer und erleidet schwere Verbrennungen
Bei Schleifarbeiten in einem Betrieb führte eine unglückliche Verkettung von Vorfällen dazu, dass Funken eine Explosion auslösten. Ein Mann ist schwer verletzt.
Explosion bei Schleifarbeiten: Mann fängt Feuer und erleidet schwere Verbrennungen
Trotz 80 Meter Absturz in die Tiefe: Verletzer alarmiert noch selbst seine Retter
Über felsiges Gelände stürzte ein Urlauber in die Tiefe. Trotzdem konnte er noch selbst den Notruf wählen. 
Trotz 80 Meter Absturz in die Tiefe: Verletzer alarmiert noch selbst seine Retter

Kommentare