27-Jährige begrapscht und gefeuert

Taxlerin will Grapscher nicht mitnehmen: Kündigung

Deggendorf - Manuela K. (27) war Taxlerin aus Leidenschaft. Jetzt verlor sie ihren Job – gekündigt, angeblich, weil sie sich geweigert hatte, einen Mann zu fahren, der sie fünf Tage zuvor bei einer anderen Fahrt begrapscht hatte.

Von der Zentrale war Manuela K. am 27. Dezember in die Innenstadt beordert worden. Dort sollte sie einen Fahrgast aufnehmen. „Nicht schon wieder der“, schoss es ihr durch den Kopf. Es war genau der Typ, den sie kurz zuvor wegen sexueller Belästigung bei der Polizei angezeigt hatte. Er hatte ihr während einer Fahrt auf die Oberschenkel und Richtung Brust gefasst. Noch mal wollte sie ihn nicht mitnehmen. Sie weigerte sich.

Kurz später klingelte das Telefon. Am anderen Ende: ihre Chefin. Sie sei beurlaubt, wurde ihr gesagt. Sie sei nicht hart genug, soll die Chefin gesagt haben. Manuela K. habe sich in der Probezeit befunden, deswegen könne sie ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. Taxifahren sei nun mal nicht ungefährlich. Wenn man davor Angst habe, müsse man sich einen anderen Job suchen. 

pif

Rubriklistenbild: © dpa

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