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Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst findet im Bistum Regensburg Unterschlupf - wenn er möchte.

Hier kann er Unterschlupf finden

Bistum Regensburg lädt Tebartz-van Elst ein

Regensburg - Der Vatikan hat Franz-Peter Tebartz-van Elst eine Auszeit verordnet. Jetzt hat das Bistum Regensburg dem Limburger Bischof ein verlockendes Angebot gemacht.

Das Bistum Regensburg hat dem affärengeschüttelten Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst Zuflucht angeboten. „Wenn der Bischof seine Auszeit im Bistum Regensburg verbringen will, ist er mit Sicherheit herzlich eingeladen“, sagte ein Sprecher der Diözese am Mittwoch dem Bayerischen Rundfunk (BR). Bereits vor seiner Reise nach Rom war der umstrittene Kirchenmann in die Diözese gekommen und hatte den Vorsitzenden des Landeskomitees der Katholiken, Albert Schmid, besucht. Schmid hatte Tebartz-van Elst in den vergangenen Wochen immer wieder verteidigt und dabei Konflikte mit anderen Laienvertretern riskiert.

Der Vatikan hat Tebartz-van Elst eine Auszeit verordnet, die er außerhalb des Bistums verbringen soll. Der Geistliche war unter Beschuss geraten, weil sich die Baukosten für seine Residenz vervielfacht hatten. Diese Vorwürfe soll nun eine Kommission der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) untersuchen. Zudem droht ihm ein Strafbefehl wegen einer falschen eidesstattlichen Erklärung. Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer begrüßte die Entscheidung von Papst Franziskus. „Der Papst steht natürlich zu seinem Bischof und möchte jetzt das Ergebnis der Untersuchung abwarten“, sagte er dem „Straubinger Tagblatt“ vom Donnerstag.

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dpa

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