Teilgeständnis des Nürnberger U-Bahn-Schlägers

Nürnberg - Der 24 Jahre alte Nürnberger U-Bahnschläger hat zum Porzessauftakt ein Teilgeständnis abgelegt. Er räumte eine Rangelei ein, bestritt aber die weiteren Vorwürfe. Die Stimmung vor Ort ist aufgeheizt.

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Nürnberger U-Bahn-Schläger vor Gericht

Ein wegen versuchten Totschlags angeklagter Kampfsportler aus der Nürnberger Neonazi-Szene hat zum Prozessauftakt ein Teilgeständnis abgelegt. Der 24-Jährige räumte vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth eine Rangelei im U-Bahnhof Plärrer Ende April 2010 ein. Opfer war ein damals 17 Jahre alter Schüler aus der linken Szene, der nach der brutalen Attacke ins Koma fiel. Die Verhandlung fand unter starkem Polizeischutz statt. Alle 150 Besucher wurden streng kontrolliert, weil die Justiz Schlägereien zwischen Rechtsextremen und Linken verhindern wollte.

Der Angeklagte entschuldigte sich für die Tat. Der Vorwurf, er habe sein Opfer umbringen wollen, sei absurd. Der inzwischen 18 Jahre alte Schüler sagte, er habe keine Erinnerung mehr an die Tat. Sein Erinnerungsvermögen sei erst eineinhalb Wochen nach der Tat zurückgekehrt. Als Folge seiner schweren Verletzungen leide er unter schweren Depressionen und sei leicht gehbehindert. Seine Zugehörigkeit zur linken Szene räumte er ein. Er habe mehrfach an Demonstrationen gegen die rechte Szene in Nürnberg teilgenommen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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