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Gesprengt: Teilstück der Main-Brücke bei Würzburg.

Teilstück der Main-Brücke bei Würzburg gesprengt

Randersacker - Mehr als drei Wochen nach dem spektakulären Unfall eines Lastwagens auf der alten Main-Brücke bei Würzburg ist das Bauwerk am Samstagmorgen gesprengt worden.

Genau um 8.30 Uhr wurde das rund 300 Meter lange Stück dem Erdboden gleichgemacht, wie das Polizeipräsidium Unterfranken in Würzburg mit.

Während der Sprengung war der Verkehr auf der Autobahn 3 für etwa eine dreiviertel Stunde gesperrt. Auch der Schiffsverkehr auf dem Main wurde zeitweise unterbunden. Die Bundesstraße 13, die bei Randersacker unter der Brücke verläuft, wird zur Räumung des Schutts noch bis Montag gesperrt sein.

Die A3 wird derzeit auf sechs Fahrspuren erweitert - die alte Main-Brücke soll durch eine neue ersetzt werden. Für die Abrissarbeiten ist der Verkehr auf eine Ersatzbrücke umgeleitet.

Der rätselhafte LKW-Sprung

Wie im Film: Lkw springt über Sechs-Meter-Spalt

Anfang Februar war ein Sattelzugfahrer nur knapp einer Katastrophe entgangen, als er mit seinem Laster unkontrolliert auf die bereits teilweise abgerissene Brücke gefahren war. Dabei war der Lastwagen in 16 Metern Höhe über eine wenige Zentimeter breite Betonmauer gerutscht und hatte so einen 6 Meter breiten Spalt in der Fahrbahn überwunden. Der Fahrer wurde nicht verletzt, die Unfallursache ist nach Polizeiangaben bis heute unklar.

dpa

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