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Temelin liegt in der Nähe der bayerischen Grenze.

Temelin: Kommission zu Sicherheitsfragen vereinbart

München/Prag - Eine Kommission zu Sicherheitsfragen beim Ausbau des Atomkraftwerks Temelin soll eingerichtet werden. Das vereinbarte Umweltminister Söder mit seinem tschechischen Amtskollegen.

Bayern soll beim geplanten Ausbau des umstrittenen tschechischen Atomkraftwerks Temelin in der Nähe der bayerischen Grenze eng eingebunden werden. Bei einem Treffen von Umweltminister Markus Söder (CSU) mit seinem tschechischen Amtskollegen am Donnerstag in Prag vereinbarten beide Seiten, eine länderübergreifende Kommission zu Sicherheitsfragen einzurichten - bestehend aus Fachleuten der Ministerien. Das berichtete Söder nach dem Gespräch der Nachrichtenagentur dpa.

Der Freistaat werde eng in das weitere Verfahren eingebunden, betonte der Minister. Zudem soll es nach Angaben Söders einen eigenen Erörterungstermin geben, bei dem bayerische Einwände gegen Temelin vorgebracht werden können. Es gebe auf tschechischer Seite eine “große Bereitschaft und Akzeptanz“, die bayerischen Bedenken ernst zu nehmen, betonte er. Was ein mögliches atomares Endlager in der Nähe der bayerischen Grenze angeht, droht nach Worten Söders derweil “keine akute Gefahr“. Das werde - wenn überhaupt - noch Jahre dauern. Bislang gebe es noch nicht einmal geologische Untersuchungen.

dpa

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